Schweinefleisch aus Irland nach Deutschland gelangt

Nach den ersten Lieferlisten, die von den irischen Behörden jetzt veröffentlicht wurden, sind laut dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz seit dem 1. September circa 2.000 Tonnen irisches Schweinefleisch nach Deutschland gelangt. Dabei handelt es sich um Schweinehälften oder Teilstücke und keine verarbeiteten Produkte, wie Würsten.

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Verbraucherinformationsgesetz für Foodwatch reine Symbolpolitik

Das wichtigste verbraucherpolitische Vorhaben der Großen Koalition von CDU/CSU und SPD, das Verbraucherinformationsgesetz (VIG), ist gescheitert. Zu diesem Ergebnis kommt die Verbraucherorganisation foodwatch, die das im Mai 2008 in Kraft getretene Gesetz sechseinhalb Monate systematisch in der Praxis geprüft hat. Die Bilanz ist nach Ansicht von foodwatch erschreckend. Auskünfte würden in den meisten Fällen nicht erteilt, Fristen nicht eingehalten und zum Teil abschreckend hohe Gebühren verlangt. “Das VIG erweist sich als reine Symbolpolitik. Verbraucher werden abgeschreckt, abserviert und abkassiert”, sagte Kampagnenleiterin Cornelia Ziehm von foodwatch.

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No Spice – Bundesinstitut fu?r Risikobewertung rät vom Konsum der Kräutermischung „Spice“ ab

Seit kurzem wird vor allem über das Internet die Kräutermischung „Spice“ vertrieben. Laut Händlerangaben handelt es sich dabei um eine Räuchermischung zum Beduften von Räumen. Allerdings wird „Spice“ entgegen den Empfehlungen als Mittel zum Rauchen benutzt. Das Inhalieren des Rauches soll eine rauschähnliche Wirkung auslösen.

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Kleinste Herz-Lungen-Maschine der Welt CARDIOHELP bringt Überlebenshilfe im Handgepäckformat

Wer einen Herzinfarkt erlitten hat, für den tickt die Uhr. Und das sind allein in Deutschland jährlich rund 280.000 Menschen. Wenn sie innerhalb einer Stunde nach dem Herzversagen professionelle Hilfe erhalten, kann ihr Leben gerettet werden. Für den entscheidenden Zeitgewinn tritt hier die kleinste Herz-Lungen-Maschine der Welt in Aktion. Im Handgepäckformat kann sie zum und mit dem Patienten transportiert werden und ermöglicht dadurch extrem schnelles Handeln. Nach der Devise: Zeit rettet Leben.

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foodwatch veröffentlicht Acrylamid-Testergebnisse für Weihnachtsgebäck – Belastung sinkt

Die Verbraucherorganisation foodwatch hat 17 Sorten Weihnachtsgebäck in einem unabhängigen Labor auf Acrylamid untersuchen lassen. Die Mehrheit der Produkte ist nur noch gering mit der krebsverdächtigen Substanz belastet. foodwatch testet seit 2002 regelmäßig Lebkuchen und Spekulatius auf Acrylamid und veröffentlicht Werte, Produktnamen und Hersteller. Das zeigt Wirkung, fast alle Hersteller haben die Belastung gesenkt. “Wenn Produktnamen genannt werden, steigt der Druck auf die Hersteller, die Belastung mit Acrylamid zu senken”, sagte Matthias Wolfschmidt, stellvertretender Geschäftsführer von foodwatch. Diese positive Entwicklung lasse sich aber nicht auf die Mehrheit des verkauften Weihnachtsgebäcks übertragen. Zwar würden viele Behörden Lebkuchen und Spekulatius auf Acrylamid testen, doch hielten sie sowohl Ergebnisse als auch Herstellernamen zurück. “Alle amtlichen Testergebnisse müssen aus Gründen des vorsorgenden Verbraucherschutzes veröffentlicht werden”, forderte Wolfschmidt.

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Welt-Aids-Tag 2008: Gesundheitsministerin Clauß verleiht Sächsische Ehrenmedaille "Für herausragende Leistungen im Kampf gegen HIV und Aids"

„Die epidemiologischen Daten des Robert Koch-Instituts zeigen, dass in Deutschland die HIV-Neudiagnosen von 2006 auf 2007 um 4 Prozent zugenommen haben (von 2.643 auf 2.752)“, betonte Gesundheitsministerin Christine Clauß.

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Experten fordern Grenzwerte für die Kennzeichnung und Standards für den Umgang mit Allergenen in der Lebensmittelproduktion

Für Erdnussallergiker können schon Spuren von Erdnüssen lebensbedrohlich sein – umso wichtiger, dass auch geringe Erdnussmengen in verpackten Lebensmitteln gekennzeichnet werden. Zutaten, die zur Rezeptur eines Lebensmittels gehören und bekanntermaßen Allergien auslösen können, müssen bereits jetzt gekennzeichnet werden. Gelangen jedoch Spuren bekannter Allergene unbeabsichtigt in das Lebensmittel, bleibt die Kennzeichnung dem Hersteller überlassen und ist nicht gesetzlich geregelt. Lebensmittel tragen dann Hinweise wie „Kann Spuren von Erdnüssen enthalten“, oder „In unserem Betrieb werden auch Erdnüsse verarbeitet“ auf der Verpackung. Expertinnen und Experten aus Medizin, Ernährungswissenschaft, amtlicher Lebensmittelüberwachung, Interessenverbänden und Lebensmittelindustrie sind sich einig, dass Hersteller Spuren allergener Bestandteile in ihren Produkten soweit wie möglich reduzieren sollten. Die Kennzeichnung der verbleibenden Spuren sollte verbindlich geregelt werden. Dazu sind Grenzwerte erforderlich, oberhalb derer ein Allergen gekennzeichnet werden muss. „Die Werte sollten sicherstellen, dass Allergiker ausreichend geschützt sind, dass die Mengen analytisch nachweisbar sind und dass sie für Lebensmittelhersteller umsetzbar sind“, sagt Professor Dr. Dr. Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Nach Ansicht der Expertinnen und Experten sollten für jedes Allergen eigene Grenzwerte festgelegt werden.

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Mit Melamin belastete Weichkaramellen „White Rabbit Creamy Candies“ aus China sind laut BfR nicht sicher

Durch mit Melamin verunreinigtes Milchpulver erkrankten in China nach Angaben der dortigen Gesundheitsbehörden über 54 000 Kleinkinder. Fast 40 000 Säuglinge, die vorwiegend mit Milchpulver ernährt wurden, waren in ambulanter Behandlung, ca. 13 000 Kleinkinder wurden stationär behandelt, 104 mit schweren Symptomen. Drei Kinder sind bislang an Nie-renversagen gestorben.

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Pizzagewürz das heilt: Inhaltsstoff aus Oregano wirkt gegen Entzündungen

Oregano gibt nicht nur der Pizza ihren typischen Geschmack. Das Gewürz enthält auch eine Substanz, die unter anderem gegen Entzündungen zu helfen scheint. Das haben Forscher der Universität Bonn und der ETH Zürich herausgefunden. Sie verabreichten den Wirkstoff namens Beta-Caryophyllen (E-BCP) Mäusen, die eine entzündete Pfote hatten. In sieben von zehn Fällen besserten sich daraufhin die Symptome. Möglicherweise lässt sich E-BCB auch gegen Erkrankungen wie Osteoporose oder Arterienverkalkung einsetzen. Die Studie erscheint am Montag, 23. Juni, in den “Proceedings of the National Academy of Sciences” (PNAS).

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Einführung eines Gütezeichens “Ohne Gentechnik” vehement gefordert

Für die heute vom Deutschen Bundestag beschlossene Kennzeichnung “Ohne Gentechnik” fordert die Verbraucherrechtsorganisation foodwatch von der Bundesregierung, dass sie ein Gütezeichen einführt, das der staatlichen Kontrolle unterliegt. Als “Ohne Gentechnik” können künftig tierische Lebensmittel wie Milch, Eier und Fleisch gekennzeichnet werden, bei deren Produktion keine gentechnisch veränderten Pflanzen verfüttert wurden.

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