Ab dem 30. Oktober 2008, ca. 12:00 Uhr, wird den Verkehrsteilnehmern die vom Autobahnamt Sachsen neu gebaute Tank- und Rastanlage „Muldental“ an der Bundesautobahn A 14 bei Grimma, Richtungsfahrbahn Nossen – Magdeburg zur Verfügung stehen. Zur gleichen Zeit schließt die alte, nicht mehr den Sicherheits- und Umweltstandards genügende Tankstelle „Strocken“ an dieser Richtungsfahrbahn. Mit der neu eröffneten Rastanlage „Muldental“ in Fahrrichtung Leipzig stehen den Verkehrsteilnehmern zunächst 65 LkW/Bus-Parklätze und 78 PkW-Parkplätze zur Verfügung. Durch die Tank- und Rast GmbH als Konzessionär wurden auf der Rastanlage ein Rasthaus und eine Tankstelle errichtet, die ebenfalls ihre Türen und Zapfsäulen öffnen. Voraussichtlich Mitte November 2008 soll die Rastanlage an der anderen Fahrbahn (Magdeburg – Nossen) in Betrieb genommen werden. Damit wird sich die Anzahl der LkW/Bus-Parklätze auf insgesamt 145 Stellplätze und 152 PkW-Parkplätze erhöhen. Danach wird auch die andere Tankstelle „Strocken“ (Magdeburg – Nossen) geschlossen. Stattdessen wird eine unbewirtschaftete Rastanlage entstehen. Im Zuge des Neubaus der beiden Rastanlagen „Muldental“ werden ca. 2.100 m² Erholungsbereiche für die Verkehrsteilnehmer mit Gehwegen und Sitzflächen geschaffen. Für die Gestaltung der Außenanlagen wurden ca. 600 Bäume, 600 Blühgehölzen, 1.900 Solitärsträuchern, 9.500 Bodendecker und 9.500 Blumenzwiebeln gepflanzt. Der gesamte Bau wurde im Zeitraum von Mai 2007 bis Oktober 2008 realisiert. Die Kosten für die beidseitige Rastanlage „Muldental“ belaufen sich auf ca. 11,5 Mio. Euro. Weitere Informationen zur Tank- und Rastanlage erhalten Sie bei Andreas Rehm unter der Telefonnummer: 0228/ 9222770 oder Andreas.Rehm@tank.rast.de
Monthly Archives: October 2008
Konsequente Bekämpfung rechtsextremistischer Straftaten
Soko REX personell aufgestockt Hohe Präsenz durch Mobile Einsatz- und Fahndungsgruppen Rechtsextremistische Straftaten auf hohem Niveau Der Freistaat Sachsen tritt dem Rechtsextremismus seit jeher konsequent entgegen. Bereits 1991 hat Sachsen als erstes Bundesland eine Sonderkommission Rechtsextremismus aufgestellt. Struktur und Aufgabenspektrum der Soko Rex haben bundesweit Beachtung und Anerkennung gefunden; andere Länder haben sich daran orientiert und ähnliche Bekämpfungseinheiten eingerichtet. Innenminister Albrecht Buttolo: „Rechtsextremisten rütteln an den Grundpfeilern unseres Gemeinwesens. Wir dürfen es nicht zulassen, dass sich die Feinde unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung in der Mitte unserer Gesellschaft breitmachen.“ Nachdem in den ersten neun Monaten dieses Jahres eine Besorgnis erregende Zunahme bei den rechten Straftaten von ca. 19 Prozent zu verzeichnen war, hat das Innenministerium die Soko Rex von 18 auf 30 Ermittler aufgestockt. Dabei wurden die regionalen Ermittlungsabschnitte in Chemnitz und Leipzig personell verstärkt und in Bautzen ein neuer Regionaler Ermittlungsabschnitt eingerichtet. Eine weitere Antwort auf das verstärkte öffentliche Auftreten der rechtsextremistischen Szene sind die Mobilen Einsatz- und Fahndungsgruppen (MEFG), die seit Ende 2007 wieder einheitlich im Freistaat Sachsen präsent sind. Mit verschärften Kontrollen an relevanten Treffpunkten soll der Verfolgungsdruck auf die rechtsextremistische Szene so erhöht werden, dass sie die Lust an solchen Treffen verliert. Dadurch werden Störungen und Straftaten von vornherein verhindert. Politisch motivierte Straftaten haben mit knapp einem Prozent zwar nur einen geringen Anteil an der Gesamtkriminalität, die Täter stehen aber aufgrund ihrer nicht selten menschenverachtenden Motivation im besonderen Focus der öffentlichen Wahrnehmung und schaden dem Ansehen des Freistaates Sachsen. Zur frühzeitigen Abwehr und effektiven Aufklärung rechter Straftaten hat die sächsische Polizei deshalb ein breit gefächertes Bündel aufeinander abgestimmter Maßnahmen erarbeitet. Die Wirksamkeit der von der Polizei in und für Sachsen entwickelten Maßnahmen liegt vor allem darin, dass diese Maßnahmen fortlaufend überprüft und ggf. fortgeschrieben, untereinander kombiniert und so jeweils lage- bzw. anlassabhängig auf konkrete Zielgruppen zugeschnitten werden können Sämtliche Maßnahmen sind an dem Grundsatz ausgerichtet, bei besonders niedriger Einschreitschwelle alle rechtlichen und taktischen Möglichkeiten konsequent auszuschöpfen Repressive Maßnahmen und Gefahrenabwehr Ein Hauptelement des polizeilichen Bekämpfungskonzeptes ist nach wie vor die Sonderkommission Rechtsextremismus (Soko Rex). Sie gewährleistet die konsequente Verfolgung und schnelle Aufklärung von besonders hervorstechenden rechtsextremistischen Straftaten. Aufgrund ihrer Konzeption als Sonderkommission kann die seit 1991 bestehende Polizeieinheit besonders schnell der jeweiligen Lageentwicklung angepasst werden. Für den Zusammenhalt innerhalb der rechtsextremistischen Szene sind Konzerte und sonstige Musikveranstaltungen besonders wichtig. Deshalb hat die Polizei landesweit gültige Vorgaben zur Einsatzbewältigung bei Skinheadkonzerten erarbeitet, die mit hoher Priorität umgesetzt werden. Damit sollen Skinheadkonzerte möglichst verhindert werden mit dem Ziel, einer Verfestigung der rechtsextremistischen Szene entgegenzuwirken. Nach dem Verbot der „Skinheads Sächsische Schweiz“ (2001) hat der sächsische Innenminister im April 2007 das Verbot der rechtsextremistischen Kameradschaft „Sturm 34“ aus dem Raum Mittweida verfügt und damit den konsequenten Kurs bei der Bekämpfung rechtsextremistischer Aktivitäten im Freistaat Sachsen fortgesetzt. Versuche ehemaliger Kameradschaftsmitglieder, die verbotene Vereinsstruktur aufrechtzuerhalten, werden durch einen hohen Kontroll- und Verfolgungsdruck der Polizei durchkreuzt. Darüber hinaus unterstützt die sächsische Polizei die Versammlungsbehörden im Vorfeld rechtsextremistischer Demonstrationen. Durch die zeitnahe Übermittlung relevanter Aufklärungs- und Ermittlungsergebnisse können solche Veranstaltungen wegen ihrer ggf. erkennbaren Gefährdung der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung verboten oder von Auflagen abhängig gemacht werden. Zur besseren Abstimmung der polizeilichen Präventionsarbeit wurden im Jahr 2007 die Zentralstelle für polizeiliche Prävention im Landeskriminalamt Sachsen eingerichtet. Sie initiiert und unterstützt landesweit Maßnahmen der polizeilichen Prävention und koordiniert diese mit externen Partnern. Im Juni 2008 hat die Geschäftsstelle des Landespräventionsrates im Innenministerium ihre Arbeit aufgenommen. Mit dem Landespräventionsrat wird es künftig noch besser gelingen, staatliche und nichtstaatliche Ressourcen und Kompetenzen auf Landesebene zu bündeln und so die gesamtgesellschaftliche Präventionsarbeit zu optimieren. Innenminister Albrecht Buttolo: „Die Sächsische Staatsregierung ist sich ihrer Verantwortung für den Schutz der Demokratie und der Bürger vor rechtsextremistischen Straftaten bewusst. Wir werden deshalb alles tun, um rechtsextremistischen Straf- und Gewalttaten rechtzeitig und angemessen zu begegnen. Bei der Verfolgung politisch motivierter Straftaten muss der Staat alle Möglichkeiten nutzen und seine ganze rechtsstaatliche Härte zeigen.“ Lageentwicklung seit 2001 (Grafiken siehe Anlage Die Politisch motivierte Kriminalität (PMK) stellt weniger als ein Prozent aller im Freistaat Sachsen registrierten Straftaten und damit einen sehr geringen Anteil am Kriminalitätsaufkommen dar (2007: ca. 0,9 %) Die Entwicklung der PMK ist von signifikanten Schwankungen gekennzeichnet. Auf- und Abschwünge sind im Wesentlichen auf relevante Bezugsereignisse (Wahlen, Demonstrationen, Veranstaltungen) und Entwicklungen in der Rechtslage (Erweiterung der Volksverhetzung; Strafverfolgung relevanter Symbole, z. B. des früheren Markenzeichens der Bekleidungsfirma „Thor Steinar“) zurückzuführen. Die Fallzahlen der PMK „rechts“ im Jahr 2007 liegen mit 2.154 der Polizei bekannt gewordenen Fällen, darunter 90 Gewaltdelikte, nahezu auf dem Niveau der letzten zwei Vorjahre. Insoweit stagniert die Zahl der statistisch erfassten, strafrechtlich relevanten Vorkommnisse in den letzten Jahren auf hohem Niveau. Die seit Jahren hohe Zahl der Propagandadelikte (rund 80 Prozent Anteil) beruht insbesondere auf der sehr hohen Verfolgungsdichte der Polizei. In Sachsen wird zu jeder Hakenkreuzschmiererei eine Anzeige gefertigt und diese als rechtsextremistische Straftat registriert und ausgewiesen. Damit entsteht ein möglichst vollständiges Bild über rechtsextremistische Delikte. Im Bundesvergleich der politisch motivierten Gewaltdelikte im Phänomenbereich „rechts“ liegt der Freistaat Sachsen nach Häufigkeitszahlen (Straftaten je 100 000 Einwohner): 2005: auf Platz 4; 2006: Platz 6; 2007: Platz 5 Etwa die Hälfte aller Fälle im Phänomenbereich „rechts“ wird aufgeklärt (2007: ca. 45 %; 2006: ca. 55 %), bei Gewaltdelikten sogar zwei Drittel aller Straftaten (2007: ca. 63 %; 2006: ca. 73 %). Von den im Jahr 2007 ermittelten rund 1.500 Tatverdächtigen wurde in einer Analyse des LKA festgestellt, dass die Delikte der PMK „rechts“ überwiegend nicht aus einer organisierten rechtsextremistischen Struktur heraus begangen wurden, sondern vielmehr von Mitläufern und Personen, die rechte Einstellungsmuster aufweisen oder sich der rechten Szene verbunden fühlen. Etwa ein Drittel der Tatverdächtigen ist bereits als Mehrfachtäter bekannt. In Bezug auf die Altersstruktur ist erkennbar, dass die überwiegende Zahl der Straftaten von Erwachsenen und Heranwachsenden begangen wurde. Kinder und Jugendliche traten weniger in Erscheinung. Mehr als 90 Prozent der Tatverdächtigen sind männlich und begehen die Straftaten in ihrer Heimatgemeinde bzw. in einem Umkreis von 20 km.
Jurk: „Investitionsmittel für Schienenwegeausbau aufstocken“
Bei den jetzt vom Bund geplanten Konjunkturspritzen sollte ein Schwerpunkt auch auf die Investitionen in die Schieneninfrastruktur gelegt werden, fordert Sachsens Verkehrsminister Thomas Jurk (SPD). Jurk: „In diesem Bereich ist das Geld besonders gut angelegt. Der Ausbau unserer Schienenwege ist sowohl ökonomisch als auch ökologisch sinnvoll. Er sichert Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft und stärkt die Position Deutschland als Verkehrsdrehscheibe.“ Nach Jurks Auffassung ist im Bereich der Schieneninfrastruktur ein besonders großer Investitionsstau vorhanden: „Für die Realisierung der wichtigsten Projekte werden deutschlandweit etwa 35 Mrd. Euro benötigt. Diesem immensen Bedarf stehen zurzeit Jahresraten von nicht einmal einer Mrd. Euro für Neu- und Ausbaumaßnahmen gegenüber. Wenn hier nicht rasch und konsequent umgesteuert wird, droht dem System der Kollaps.“ Vor dem Hintergrund der wachsenden Überlastung der Schienenwege fordert Jurk, die Finanzspritzen nicht für die „milliardenschweren Prestigeprojekte“ zu verwenden, die „erst in zehn Jahren überhaupt eine Wirkung entfachen.“ Stattdessen sollten jene Projekte gefördert werden, die möglichst schnell eine große Netzwirkung entwickeln – insbesondere für den boomenden Güterverkehr. Bezogen auf den Freistaat Sachsen seien dies vor allem Elektrifizierungsmaßnahmen. Neben dem vordringlichen Elektrifizierungs-Lückenschluss zwischen Bayern und Sachsen und der Elektrifizierung der sogenannten Niederschlesischen Magistrale stehen die Projekte Geithain – Chemnitz, Dresden – Görlitz, Cottbus – Görlitz sowie Plauen – Bad Brambach- Grenze CZ/D auf der Prioritätenliste des Freistaates.
Kunstministerin: Empfehlung der Enquete-Kommission zur Aufnahme des Staatsziels Kultur folgen
“Schutz und Förderung von Kultur muss Aufgabe aller staatlichen Ebenen sein. Die Aufnahme des Staatsziels Kultur in das Grundgesetz würde die besondere Verantwortung des Staates herausheben, das kulturelle Erbe zu bewahren, zu schützen und weiterzuentwickeln”, sagte Sachsens Kunstministerin, Dr. Eva-Maria Stange, heute anlässlich des 1. Kulturpolitischen Diskurs, der in Meißen stattfindet. Die Ministerin verwies auf die einstimmige Empfehlung der vom Bundestag eingesetzten Enquete-Kommission “Kultur in Deutschland”, Kultur als Staatsziel im Grundgesetz zu verankern und das Grundgesetz um den Artikel 20b mit der Formulierung “Der Staat schützt und fördert die Kultur” zu ergänzen. “Ich bedaure sehr, dass der Antrag Berlins, Kultur als Staatsziel im Grundgesetz zu verankern, kürzlich im Bundesrat gescheitert ist. Der Auftrag an alle staatlichen Ebenen, Kultur zu schützen und zu fördern, wäre ein wichtiges rechtliches und politisches Signal für die Bedeutung der Kultur in unserer Gesellschaft. Der politische Dialog darf nicht beendet sein”, so Dr. Stange. Mit der Aufnahme der Kultur als Staatsziel würde klargestellt, dass vor dem Hintergrund von Haushaltskonsilidierungen die Kultur nicht zu den nachrangigen Politikzielen gehöre. Staatsziele legten eine bestimmte Staatsaufgabe fest, seien vom Gesetzgeber zu beachten und bei der Auslegung und Anwendung der Gesetze zu berücksichtigen. Zwar seien Erhaltung und Schutz von Kultur bereits in den Verfassungen aller Bundesländer – so auch in Sachsen – verankert. Kultur als Staatsziel könnte aber, so auch die Begründung der Enquete-Kommission, ein ständiger Appell an den Staat sein, kulturelle Erfordernisse zu berücksichtigen.
Autoland in Petersburg
Das “Autoland Sachsen” wird sich mit einem “Sachsen live”-Gemeinschaftsstand bei der AUTOCOMP/ICTA – Internationale Fachmesse und Konferenz für Zulieferteile, Maschinen und Technologien für die Automobilindustrie vom 10. bis 13. März 2009 in St. Petersburg präsentieren. Die Verbundinitiative AMZ und die Wirtschaftsförderung Sachsen suchen dafür bis zum 14. November Aussteller. Die AUTOCOMP ist die größte Industriemesse für den Nordwesten Russlands. Sie findet unter dem Dach der “Petersburg Technical Fair” statt. Der Messeverbund wurde 2008 von ca. 15.000 Fachleuten und Entscheidern aus Industrie, Handel und Wissenschaft besucht. Der russische Automobilmarkt ist mit 6-7 Prozent Wachstum einer stärksten der Welt. Die russische Regierung investiert derzeit hohe Summen in den von ihr als strategische Wachstumsbranche ausgemachten Industriezweig. Mit dem “Sachsen live”-Stand setzen AMZ und WFS den intensiven Kontaktaufbau in diese Region fort und geben den mitausstellenden Firmen aus dem “Autoland Sachsen” auch im begleitenden Rahmenprogramm die Möglichkeit, Geschäftsbeziehungen anzubahnen. Interessenten sollten sich bis zum 14. November bei AMZ oder WFS anmelden. WFS-Ansprechpartner Markus.Broemel@wfs.saxony.de 0351 2138 141
Finanzminister Unland: „In den kommenden Jahren werden wir unsere Erwartungen an den Haushalt zurückschrauben müssen“
Der Sächsische Staatsminister der Finanzen, Prof. Dr. Georg Unland, machte heute in Dresden deutlich, dass die Haushaltslage des Freistaates in den nächsten Jahren keine großen Spielräume zulassen wird. „Was die Steuereinnahmen anbelangt, waren die letzten drei Jahre ausgesprochen „gute“ Jahre. Wir müssen damit rechnen, dass unsere Steuereinnahmen in den nächsten Jahren nicht das Niveau der letzten Jahre erreichen werden“, so Unland. „Die weltwirtschaftliche Lage hat sich seit dem Sommer, ausgelöst durch die Krise des internationalen Finanzsystems, dramatisch verschlechtert. Wachstumsprognosen für die deutsche Wirtschaft, die noch Mitte des Jahres gegolten haben, sind mittlerweile von den Wirtschaftsinstituten deutlich nach unten korrigiert worden. Sollte die Konjunktur aufgrund der weltwirtschaftlichen Situation weiter einbrechen, wird dies mit Sicherheit zu erheblichen Steuermindereinnahmen führen“, sagte der Minister. „Die Politik ist nun gefordert, auf die veränderten Rahmenbedingungen schnell zu reagieren. Unser Ziel ist es weiterhin, einen ausgeglichenen Haushalt aufzuweisen und die solide und nachhaltige Finanzpolitik des Freistaates fortzusetzen. Deshalb werden wir nicht umhin kommen, unsere Erwartungen an die kommenden Jahre zurückzuschrauben und unsere Ausgaben genauestens zu überprüfen“, so Unland weiter.
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10 Jahre kooperativer „Umweltschutz“ in Sachsen
Die „Umweltallianz Sachsen“ – eine freiwillige Vereinbarung des Freistaates und der Wirtschaft – besteht jetzt bereits seit 10 Jahren. Die Teilnehmer leisten freiwillig Beiträge zum Umweltschutz, die über den gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen hinausgehen. Was wurde in 10 Jahren erreicht? Wieviele Unternehmen gehören der Umweltallianz inzwischen an? Diese Fragen und alle weiteren rund um das Thema beantworten Ihnen Umweltminister Frank Kupfer, Wirtschaftsminister Thomas Jurk und Hartmut Paul, Präsident der Industrie- und Handelskammer Dresden. Wir laden Sie herzlich ein zur Kabinettspressekonferenz zum Thema „Umweltallianz in Sachsen“ am Dienstag, den 4. November, um 13.00 Uhr im Bürger- und Mediazentrum der Sächsischen Staatskanzlei, Archivstraße 1, 01097 Dresden. Gleichzeitig sind Sie damit eingeladen, am Donnerstag, den 6. November, bei der Festveranstaltung zur Unterzeichnung der Urkunde über die Fortsetzung der Sächsischen Umweltallianz dabei zu sein (16 Uhr, Helmholtzzentrum für Umweltforschung Leipzig-Halle GmbH – UfZ, Permoserstraße 15, 04318 Leipzig). Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Mit freundlichen Grüßen Frank Meyer, Pressesprecher
Für ein „Selbstständiges Sachsen“
Unternehmer braucht das Land. Mit einer Aktionswoche „Selbstständiges Sachsen“ wollen Wirtschaftskammern, Wirtschaftsministerium und Förderinstitute vom 3. bis 7. November 2008 in allen drei Landesdirektionsbezirken Wege in die Selbstständigkeit aufzeigen. „Die Unternehmenslenker von morgen bringen frischen Wind in den Wettbewerb um neue Ideen, Qualität und Effizienz“, sagt Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD). „Sie verleihen der sächsischen Wirtschaft Impulse, die für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit dringend gebraucht werden. Mit der Aktionswoche wollen wir das sächsische Unternehmertum fördern.“ Dazu dienen Beratungstage für Existenzgründer und Unternehmensnachfolger, Kontaktforen und Börsen, Informationsveranstaltungen oder beispielsweise eine Ausstellung über erfolgreiche Unternehmensgründerinnen im Foyer des Sächsischen Wirtschaftsministeriums in Dresden. An jedem Tag der Aktionswoche bieten die beteiligten Wirtschaftskammern in den drei Landesbezirken Informationsangebote und Beratungsgespräche. „Wege in die Selbstständigkeit in Sachsen“ werden beispielsweise bei einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 5. November, in der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – (SAB) in Dresden vorgestellt. Hier wird über das sächsische Gründungsgeschehen berichtet und über das Beratungsangebot der sächsischen Wirtschaftskammern und Förderinstitute informiert. In einer Podiumsdiskussion kommen Unternehmer zu Wort, die erfolgreiche Übernahmen gemeistert haben. „Beispiele erfolgreicher Gründungen motivieren zur Nachahmung. In der Praxis muss zur Motivation immer auch das nötige Knowhow kommen. Der Freistaat hilft hier mit entsprechenden Förderprodukten. Die SAB unterstützt Gründer, Unternehmer und ihre Nachfolger mit Beratungsförderung ebenso wie mit Darlehen, Bürgschaften oder Zuschüssen”, erläutert der Vorstandsvorsitzende der SAB, Stefan Weber. Ein weiterer Partner der sachsenweiten Aktionswoche ist die Bürgschaftsbank Sachsen GmbH. Deren Engagement begründet Geschäftsführer Wolfgang Hanke: „Der Erhalt von erfolgreichen Unternehmen durch Sicherung der Nachfolge ist heute eine immer wichtiger werdende Aufgabe für morgen. Die Bürgschaftsbank Sachsen und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen helfen dabei mit Bürgschaften bis zu einer Million für Bankkredite und mit Beteiligungen bis 750.000 Euro.“ 25.000 Unternehmenslenker und Handwerksmeister mit einem Gesamtumsatz von rund 16 Milliarden Euro und 330.000 Beschäftigten werden bis 2020 ihre Nachfolge regeln müssen, entweder innerhalb der Familie oder extern. Das Wirtschaftsministerium unterstützt deshalb Unternehmer und Nachfolger bei der Bewältigung dieser Herausforderung. Dazu gehört auch die Vermittlung des notwendigen Rüstzeugs an Nachfolger und Übernehmer. Die Kammern verstärken ihre Beratungsarbeit, bieten Börsen und Kontakttreffen an. Die Förderinstitute informieren über Finanzierungen und Beteiligungen. Praktiker berichten über Erfolgsfaktoren und Stolperfallen. „Seit einigen Jahren engagieren sich die Partner des Sächsischen ExistenzgründerNetzwerks – SEN inklusive weiterer Kooperationspartner für bessere Rahmenbedingungen, für eine Bündelung von Angeboten für Gründer und Unternehmer mit einem umfangreichen Leistungsspektrum kontinuierlich über das ganze Jahr“, betont Hans-Joachim Wunderlich, Hauptgeschäftsführer der IHK Südwestsachsen. „Ein Ergebnis der gemeinsamen Arbeit aller involvierter Partner ist derzeit die neu überarbeitete Broschüre ‚Gründen in Sachsen – Veränderung braucht Mut’, die in allen sächsischen Kammern ab dem 3. November 2008 erhältlich ist.“ Das Wirtschaftsministerium gibt seinerseits zur Aktionswoche eine Broschüre mit sächsischen Praxisbeispielen heraus, die zeigen, wie Unternehmensnachfolgen positiv gemeistert werden. Ein eigenes Internetportal zur Unternehmensnachfolge in Sachsen hat umfangreiches Wissen über Selbstständigkeit und Unternehmensnachfolge gesammelt – informative Texte, Checklisten, Praxisbeispiele und eine Liste von Ansprechpartnern.
Für ein „Selbstständiges Sachsen“
Unternehmer braucht das Land. Mit einer Aktionswoche „Selbstständiges Sachsen“ wollen Wirtschaftskammern, Wirtschaftsministerium und Förderinstitute vom 3. bis 7. November 2008 in allen drei Landesdirektionsbezirken Wege in die Selbstständigkeit aufzeigen. „Die Unternehmenslenker von morgen bringen frischen Wind in den Wettbewerb um neue Ideen, Qualität und Effizienz“, sagt Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk (SPD). „Sie verleihen der sächsischen Wirtschaft Impulse, die für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit dringend gebraucht werden. Mit der Aktionswoche wollen wir das sächsische Unternehmertum fördern.“ Dazu dienen Beratungstage für Existenzgründer und Unternehmensnachfolger, Kontaktforen und Börsen, Informationsveranstaltungen oder beispielsweise eine Ausstellung über erfolgreiche Unternehmensgründerinnen im Foyer des Sächsischen Wirtschaftsministeriums in Dresden. An jedem Tag der Aktionswoche bieten die beteiligten Wirtschaftskammern in den drei Landesbezirken Informationsangebote und Beratungsgespräche. „Wege in die Selbstständigkeit in Sachsen“ werden beispielsweise bei einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 5. November, in der Sächsischen Aufbaubank – Förderbank – (SAB) in Dresden vorgestellt. Hier wird über das sächsische Gründungsgeschehen berichtet und über das Beratungsangebot der sächsischen Wirtschaftskammern und Förderinstitute informiert. In einer Podiumsdiskussion kommen Unternehmer zu Wort, die erfolgreiche Übernahmen gemeistert haben. „Beispiele erfolgreicher Gründungen motivieren zur Nachahmung. In der Praxis muss zur Motivation immer auch das nötige Knowhow kommen. Der Freistaat hilft hier mit entsprechenden Förderprodukten. Die SAB unterstützt Gründer, Unternehmer und ihre Nachfolger mit Beratungsförderung ebenso wie mit Darlehen, Bürgschaften oder Zuschüssen”, erläutert der Vorstandsvorsitzende der SAB, Stefan Weber. Ein weiterer Partner der sachsenweiten Aktionswoche ist die Bürgschaftsbank Sachsen GmbH. Deren Engagement begründet Geschäftsführer Wolfgang Hanke: „Der Erhalt von erfolgreichen Unternehmen durch Sicherung der Nachfolge ist heute eine immer wichtiger werdende Aufgabe für morgen. Die Bürgschaftsbank Sachsen und die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen helfen dabei mit Bürgschaften bis zu einer Million für Bankkredite und mit Beteiligungen bis 750.000 Euro.“ 25.000 Unternehmenslenker und Handwerksmeister mit einem Gesamtumsatz von rund 16 Milliarden Euro und 330.000 Beschäftigten werden bis 2020 ihre Nachfolge regeln müssen, entweder innerhalb der Familie oder extern. Das Wirtschaftsministerium unterstützt deshalb Unternehmer und Nachfolger bei der Bewältigung dieser Herausforderung. Dazu gehört auch die Vermittlung des notwendigen Rüstzeugs an Nachfolger und Übernehmer. Die Kammern verstärken ihre Beratungsarbeit, bieten Börsen und Kontakttreffen an. Die Förderinstitute informieren über Finanzierungen und Beteiligungen. Praktiker berichten über Erfolgsfaktoren und Stolperfallen. „Seit einigen Jahren engagieren sich die Partner des Sächsischen ExistenzgründerNetzwerks – SEN inklusive weiterer Kooperationspartner für bessere Rahmenbedingungen, für eine Bündelung von Angeboten für Gründer und Unternehmer mit einem umfangreichen Leistungsspektrum kontinuierlich über das ganze Jahr“, betont Hans-Joachim Wunderlich, Hauptgeschäftsführer der IHK Südwestsachsen. „Ein Ergebnis der gemeinsamen Arbeit aller involvierter Partner ist derzeit die neu überarbeitete Broschüre ‚Gründen in Sachsen – Veränderung braucht Mut’, die in allen sächsischen Kammern ab dem 3. November 2008 erhältlich ist.“ Das Wirtschaftsministerium gibt seinerseits zur Aktionswoche eine Broschüre mit sächsischen Praxisbeispielen heraus, die zeigen, wie Unternehmensnachfolgen positiv gemeistert werden. Ein eigenes Internetportal zur Unternehmensnachfolge in Sachsen hat umfangreiches Wissen über Selbstständigkeit und Unternehmensnachfolge gesammelt – informative Texte, Checklisten, Praxisbeispiele und eine Liste von Ansprechpartnern.
City-Tunnel Leipzig: Leonies letzter Arbeitstag
City-Tunnel Leipzig: Leonies letzter Arbeitstag Ankunft der Tunnelbohrmaschine am Leipziger Hauptbahnhof Kommenden Freitag, den 31. Oktober 2008 ist es soweit. Leonie erreicht gegen 15 Uhr zum zweiten Mal den Hauptbahnhof. Am Reformationstag – und damit anderthalb Monate früher als ursprünglich erwartet – wird sie dann ihre Arbeiten an der zweiten Röhre des künftigen City-Tunnels Leipzig beendet haben. Das Ende dieses bedeutsamen Abschnitts des Bauvorhabens wird mit einem Rahmenprogramm im Leipziger Hauptbahnhof gewürdigt: Zu „Leonies letztem Arbeitstag“ sind alle interessierten Leipzigerinnen und Leipziger herzlich willkommen, den Durchbruch live via VideoÜbertragung in der Westhalle des Hauptbahnhofes mit zu verfolgen und Leonie auf ihren letzten Metern zu begleiten. Zudem informiert eine Informationsausstellung über den City-Tunnel Leipzig. Der City-Tunnel – eines der wichtigsten innerstädtischen Infrastrukturprojekte in Deutschland – verbindet künftig in Leipzig die beiden Kopfbahnhöfe Leipzig Hauptbahnhof und den Bayerischen Bahnhof. Die neu geschaffene Schieneninfrastruktur ermöglicht, dass Züge unterirdisch direkt durch Leipzigs Innenstadt fahren und deutliche Fahrzeitverkürzungen erreichen. Der City-Tunnel wird dazu beitragen, das Leipzig neben seiner Rolle als herausragendes Straßen- und Luftdrehkreuz auch im Bereich Schiene zum bedeutendsten Knoten der Region wird. Journalisten haben die Gelegenheit den Durchbruch live in der Station zu erleben, Ansprechpartner für die Presse ist Daniela Bals, zuständige Pressesprecherin der DB Mobility Logistics AG (0341 – 9678 – 480, Daniela.Bals@bahn.de). Bitte melden Sie sich mit Ihrer Handynummer an, Sie werden dann am Freitag per SMS über die genauere Uhrzeiten informiert. Mit freundlichen Grüßen Lea Mock, Pressesprecherin SMWA Steffen Jantz, Pressesprecher Stadt Leipzig Daniela Bals, Pressesprecherin Deutsche Bahn