Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst schreibt erneut Stipendien für junge sächsische Künstlerinnen und Künstler für Studienaufenthalte im Jahr 2010 in Italien und Frankreich aus:
Monthly Archives: November 2008
Klimaschutz darf nicht zum Industriekiller werden
Sachsens Umweltminister Frank Kupfer hat sich bei einem Treffen der Umweltminister der unionsgeführten Länder für ein bedachtes Herangehen bei der geplanten Versteigerung von Emissionszertifikaten für CO2 ausgesprochen.
Welt-Aids-Tag 2008: Gesundheitsministerin Clauß verleiht Sächsische Ehrenmedaille "Für herausragende Leistungen im Kampf gegen HIV und Aids"
„Die epidemiologischen Daten des Robert Koch-Instituts zeigen, dass in Deutschland die HIV-Neudiagnosen von 2006 auf 2007 um 4 Prozent zugenommen haben (von 2.643 auf 2.752)“, betonte Gesundheitsministerin Christine Clauß.
Innenminister Buttolo bedauert Ablehnung des BKA-Gesetzes
Innenminister Albrecht Buttolo: „Ich bedauere außerordentlich die Ablehnung des BKA-Gesetzes im Bundesrat. Für eine effektive und wirksame Terrorismus-Bekämpfung und für den Schutz der Bevölkerung ist dieses Gesetz unerlässlich. Mit dem heutigen Tag ist eine wichtige Chance vertan worden, die Bevölkerung in der Bundesrepublik wirksamer vor terroristischen Bedrohungen zu schützen. Für mich ist es unverständlich, wenn sich der sächsische SPD-Landesvorsitzende heute zufrieden mit dem Abstimmungsergebnis zeigt, zumal die SPD-Bundestagsfraktion in langen Verhandlung dem Gesetzentwurf zugestimmt hatte.“
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Kunstministerium verleiht zum dritten Mal Preis für das "Ehrenamt im Museum"
“Ohne die ausdauernde Leidenschaft der ehrenamtlichen Helfer wäre uns ein wertvoller Teil unseres kulturellen Erbes für immer verloren gegangen, wären viele Schätze niemals gehoben worden, wäre die Weiterführung einiger Museen nicht möglich. Die Vielfalt unserer Museumslandschaft verdanken wir zu einem großen Teil dem ehrenamtlichen Engagement vieler Menschen dieses Landes”, sagte Sachsens Kunstministerin, Dr. Eva-Maria Stange, heute aus Anlass der Verleihung des Preises für “verdienstvolle ehrenamtliche Arbeit zur Förderung des sächsischen Museumswesens”. Insgesamt 25 Frauen und Männer wurden mit diesem Preis für ihre Arbeit geehrt, darunter Ehrenamtliche aus Dresden, Freiberg, Rabenau, Kamenz und Torgau. “Museum und Ehrenamt, das ist eine Partnerschaft mit einer langen Tradition: Viele Sammlungen entstanden zunächst durch private Initiative Einzelner. Gleichgesinnte kamen hinzu, Vereine gründeten sich. So entstanden bürgerschaftlich getragene Sammlungen und Museen an vielen Orten Sachsens. Heute gibt es in Sachsen etwa 470 Museen, so viele wie noch nie in der Geschichte des Freistaates. Diese leben vom oft jahrelangen Einsatz von Menschen, der Garant ist für die Vielfalt unserer Museen und daher unbezahlbar”, sagte die Ministerin zur Preisverleihung. Ehrenamtliche Mitarbeiter seien das Rückrat der Museumslandschaft in Sachsen. Der Preis für das Ehrenamt im Museum wurde in diesem Jahr bereits zum dritten Mal verliehen. Aus dem Raum Chemnitz wurden geehrt: Werner Bannasch: Er gehört seit 1992 zum Freundeskreis des Museums und der Kunstsammlungen Schloss Hinterglauchau. Geschätzt werden seine zuverlässige Einsatzbereitschaft und seine unentgeltliche Unterstützung bei Verpackungs- und Transportarbeiten von Kulturgut. Dr. Rainer Gebhardt: Er ist Vorsitzender des Adam-Ries-Bundes e. V. seit dessen Gründung 1991. Für die Einrichtung der neuen Dauerausstellung des Adam-Ries-Museums Annaberg hatte er die wissenschaftliche Leitung. Dr. Gebhardt ist in die zahlreichen wissenschaftlichen Aktivitäten des Vereins intensiv eingebunden und organisiert international beachtete Tagungen zur Rechenkunst. Gotthard Brettschneider und Klaus Beyer: Sie engagieren sich für das Museum Uranbergbau Bad Schlema. Seit 8 Jahren erscheint unter ihrer Leitung die Schriftenreihe der Traditionsstätte. In den bisher erschienenen Heften wird zur Entwicklung der Wismut berichtet, durch ihre fachliche Kompetenz und uneigennützige Arbeit ist die Herausgabe der Publikation für das Museum erst möglich. Gerd Seifert: Er ist seit 15 Jahren ehrenamtlich im Städtischen Museum Zwickau tätig, durch ihn konnten historische Modelle des Bestandes repariert und die Funktionstüchtigkeit vieler wertvoller Stücke wieder hergestellt werden. Für die traditionelle Weihnachtsausstellung sorgt er mit meisterlichem Geschick für die Mechanik der Modelle.
Diakoniewerk Zschadraß: Spatenstich zum letzten Bauabschnitt des Fachkrankenhauses
In Anwesenheit von Gesundheitsministerin Christine Clauß wurde heute der Spatenstich zum letzten Bauabschnitt des Fachkrankenhauses für Neurologie und Psychiatrie gesetzt. Mit dem Ersatzneubau werden die bislang weitläufig auf dem Gesamtareal untergebrachten Funktionsstellen an der Nordseite des Areals konzentriert. Der sich südlich an das kürzlich erst fertig gestellte Haus 20 anschließende Ersatzneubau des Hauses 19 soll zukünftig den funktionalen und medizinischen Kern des Fachkrankenhauses bilden. Damit wird eine wesentliche Voraussetzung für einen nachhaltig wirtschaftlichen Betrieb des Krankenhauses geschaffen. Staatsministerin Clauß hob bei dieser Gelegenheit hervor, dass der Spatenstich ein Symbol nicht nur für den Beginn eines neuen Vorhabens, sondern auch für die Geschichte dieses Krankenhauses ist. Das Fachkrankenhaus feiert heuer das 180. Gründungsjahr. 1828 kaufte die Anstalt Colditz hier zwei landwirtschaftliche Güter und richtete darauf eine “Außenstation” für psychiatrisch Kranke ein. Damals konnten dort die Kranken im Rahmen der Arbeitstherapie in Ackerbau und Viehwirtschaft beschäftigt werden. Diese über die Zeit gewachsene Einrichtung mit seinem denkmalgeschützten Campus werde durch den architektonisch anspruchsvollen Ersatzneubau harmonisch ergänzt. Für das jetzige Vorhaben wurde im Jahr 2008 ein Festbetrag von rund 8,6 Millionen Euro bewilligt. Insgesamt hat der Freistaat Sachsen das Fachkrankenhaus Zschadraß mit knapp 42 Millionen Euro gefördert.
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EU: Grenzüberschreitende Überwachung U-Haft-vermeidender Auflagen möglich
Auflagen, die gegen einen Verdächtigen als Alternative zur Untersuchungshaft verhängt wurden, können zukünftig EU-weit überwacht werden. Darauf haben sich am heutigen Tag in Brüssel die Justizministerinnen und -minister der EU verständigt. Damit soll Untersuchungshaft weitergehend als bisher vermieden werden können. Die heutige Einigung knüpft an einen bereits im Dezember 2007 politisch geeinigten Rahmenbeschluss an, mit dem die Möglichkeit der Überwachung von Bewährungsauflagen und alternativen Sanktionen gegenüber Straftätern nach einer Verurteilung innerhalb der EU geschaffen wurde. Der heutige Rahmenbeschluss regelt nun, dass solche Auflagen, die im Rahmen eines strafrechtlichen Ermittlungsverfahrens zur U-Haft-Vermeidung gegen einen Beschuldigten verhängt wurden, grenzüberschreitend überwacht werden. "In einem Europa offener Grenzen, in dem sich seine Bürgerinnen und Bürger frei bewegen, wollen wir Ungleichbehandlungen vermeiden, die sich allein aufgrund des ausländischen Wohnsitzes einer verdächtigen Person
„Lesestart“ jetzt in Sachsens Bibliotheken
Laut Pisa sind Sachsen Kinder auch bei der Lesekompetenz Spitzenreiter. Eltern haben einen ganz wesentlichen Anteil an dem Ergebnis. Die Landesregierung fördert daher schon bei Familien mit ganz kleinen Kindern die Lust am Vorlesen und das Wissen über die Bedeutung von Büchern. „Das landesweite Projekt „Lesestart“ geht derzeit in die dritte Runde. Teilnehmende Eltern können sich in Sachsens Bibliotheken die dritte Lesetasche mit einem Buch, einer Infobroschüre und einer Überraschung abholen. Mit dem von der Stiftung Lesen geleiteten Projekt wurde einem ganzen Jahrgang im ersten und im zweiten Lebensjahr jeweils eine Lesetasche durch den Kinderarzt überreicht“, erklärte Familienministerin Christine Clauß. 37 Prozent aller Kinder bekommen nicht mehr vorgelesen. Darum will das Projekt die Eltern informieren, wie wichtig und hilfreich das Anschauen und Vorlesen von Büchern schon für die Allerkleinsten ist. Kinder lieben es, in der kuschligen Nähe zu einem vertrauten Erwachsenen Bücher anzuschauen, Fragen zu beantworten, bestimmte Dinge auf dem Bild zu suchen und zu finden und dabei gleichzeitig Formen, Farben, Wörter zu lernen und zu üben. Die Sprachentwicklung wird gefördert, die Konzentrationsfähigkeit nimmt zu, das Abstraktionsvermögen entwickelt sich und die Inhalte von Geschichten helfen, den eigenen Alltag zu verstehen und zu verarbeiten.
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Prognosen und Trends für den Speichermarkt 2009: Durch wirtschaftlichen Abschwung und Konsolidierung bereinigt sich Industrie selbst
John Tu, Präsident und Co-Founder von Kingston Technology, dem weltgrößten unabhängigen Speicherhersteller, erläutert die Prognosen des Unternehmens im Hinblick auf die Entwicklungen im globalen Speichermarkt 2009 sowie die voraussichtlichen, aufkommenden Trends.
Neue Schöffen gewählt: Im Namen des Volkes!
Die Wahlausschüsse bei den sächsischen Amtsgerichten haben die Schöffenwahlen 2008 in Sachsen abgeschlossen. Fast 4.000 ehrenamtliche Richter werden am 1. Januar 2009 ihr Amt bei den Amts- und Landgerichten im Freistaat antreten und „Im Namen des Volkes“ Recht sprechen(I). Justizminister Geert Mackenroth: „Ich danke den Bewerbern um ein Schöffenamt für die Bereitschaft, sich aktiv an der Arbeit der Gerichte zu beteiligen. Sie haben sich für ein verantwortungsvolles und wichtiges Ehrenamt entschieden: Die neuen Schöffen werden gemeinsam und gleichberechtigt mit einem oder mehreren Berufsrichtern in Strafsachen gegen Jugendliche und Erwachsene urteilen. Sie bringen ihre Erfahrungen und Kenntnisse ein. Das erhöht die Transparenz der gerichtlichen Entscheidungen und trägt dazu bei, das Vertrauen der Bürger in die Justiz zu steigern.“ Nach den gesetzlichen Vorschriften mussten annähernd 8.000 Kandidatinnen und Kandidaten gefunden werden. Unter den Sachsen fanden sich statt der benötigten 8.000 Bürgerinnen und Bürger sogar 10.000 für ein Schöffenamt bereit. Damit haben sich die Sachsen selbst ein hervorragendes Zeugnis ausgestellt. Die Gerichte werden alle Kandidaten in den nächsten Wochen über den Ausgang der Wahl informieren. Vorgeschlagen wurden die Kandidaten von allen sächsischen Gemeinden aus dem Kreis ihrer Einwohner. Besonders durch die Kreisgebietsreform waren die diesjährigen Schöffenwahlen für die Kommunen und ihre Verwaltungen kein Selbstläufer. Justizminister Mackenroth sprach daher auch den Verwaltungsmitarbeitern für die Organisationen der Schöffenwahl seinen besonderen Dank aus. _____________________________ (I) Schöffen sind ehrenamtliche Richter in der Strafgerichtsbarkeit, die bei den Amts- und Landgerichten in Verhandlungen gegen Erwachsene und Jugendliche mitwirken. Sie werden von Wahlausschüssen bei den Amtsgerichten aus Vorschlagslisten der Gemeinden und Jugendämter gewählt. Als Schöffe konnte sich jeder deutsche Staatsbürger bewerben, der am 01. Januar 2009 mindestens 25 und höchstens 70 Jahre alt ist.
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