10,3 Millionen Bundesbürger über 14 Jahren haben schon einmal Online-Spiele gespielt. Das entspricht einem Anteil von 14 Prozent in dieser Altersgruppe. Besonders beliebt sind Online-Spiele, also digitale Spiele, die über das Internet gespielt werden, bei den 14- bis 29-Jährigen. In dieser Altersklasse spielt fast jeder Zweite (45 Prozent) über das Internet. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM heute in Berlin anlässlich der Leipziger Spielemesse „Games Convention Online“ mit. Die Games Convention Online ist die weltweit erste Messe für Online- und Mobile Spiele. „Online-Spiele sind längst kein Nischenmarkt mehr, sondern aus der heutigen Video- und Computerspiel-Landschaft nicht mehr wegzudenken“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.
Monthly Archives: July 2009
EU will die Nährwert-Ampel verbieten
Die Europäische Union plant ein Verbot der Ampelkennzeichnung in Deutschland. Das ist das Ergebnis eines Gutachten der Europarechtsexpertin Prof. Sabine Schlacke, das die Verbraucherrechtsorganisation foodwatch veröffentlicht hat. “Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner spielt ein scheinheiliges Doppelspiel mit den Bürgern”, erklärte der stellvertretende foodwatch-Geschäftsführer Matthias Wolfschmidt. “In Deutschland gibt sie sich offen für die Ampelkennzeichnung, in Brüssel jedoch nimmt sie es billigend in Kauf, dass ein Ampel-Verbot hinter dem Rücken der deutschen Bevölkerung und des deutschen Parlamentes beschlossen wird.”
Die organotypische Nerv-Muskel-Zellkultur: Eine in vitro Präparation zur Bestimmung der Wirksamkeit von Muskelrelaxantien und Nervengiften
Prof. Bernd Antkowiak
Sektion Experimentelle Anaesthesiologie, Universität Tübingen.
Cadmium: Neue Herausforderung für die Lebensmittelsicherheit?
Cadmium ist in Lebensmitteln unerwünscht, weil es die Gesundheit schädigen kann. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat im Januar 2009 einen neuen Wert für die lebenslang duldbare wöchentliche Aufnahmemenge des Schwermetalls abgeleitet. Diese liegt mit 2,5 µg pro Kilogramm Körpergewicht deutlich unter der bisher herangezogenen Menge von 7 µg, einst von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorläufig abgeleitet. Die EFSA hat in einer EU-weiten Schätzung ermittelt, dass Verbraucher mit üblichem Lebensmittelkonsum nur knapp unterhalb der neuen tolerierbaren Aufnahmemenge liegen. In bestimmten Regionen und Bevölkerungsgruppen ist die Cadmium-Aufnahme aber höher. Insbesondere Verbraucher, die viel Getreide und Gemüse essen, können diesen Wert überschreiten. Auf dem Status-Seminar “Cadmium- Neue Herausforderungen für die Lebensmittelsicherheit?” des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) diskutierten Experten verschiedener Fachrichtungen mit Vertretern aus Wissenschaft, Politik, Futter- und Lebensmittelindustrie und Verbraucherverbänden die Bedeutung des Schwermetalls für die Lebensmittelsicherheit. Sie verfolgten den Weg von Cadmium durch die gesamte Nahrungsmittelkette: Vom Boden und durch Düngemittel in Pflanzen, die zu Lebensmitteln oder Futtermitteln verarbeitet werden, vom Futtermittel zum Tier, das wiederum zum Lebensmittel verarbeitet wird, und schließlich über das Lebensmittel bis zum Menschen. “Wir halten Anstrengungen auf allen Ebenen für erforderlich, den Eintrag von Cadmium in die Nahrungsmittelkette und damit die Belastung von Verbrauchern zu reduzieren”, sagt BfR- Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. “Auch wenn Verbraucher durch die derzeitigen Cadmiumgehalte in Lebensmitteln nicht gefährdet sind, bleibt der Stoff in Lebensmitteln unerwünscht. Es gilt weiterhin, die Eintragsquellen zu verstopfen.”
Grillen mit Holzkohle im Haus ist lebensgefährlich
Im Rahmen der gesetzlichen Mitteilungspflicht für Vergiftungen wurden dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) acht tödlich verlaufene Vergiftungsfälle mit Kohlenmonoxid gemeldet. In allen Fällen waren in Innenräumen Holzkohlegrills unsachgemäß und wahrscheinlich auch zu Heizzwecken betrieben worden. “Offensichtlich weiß ein Teil der Bevölkerung nicht, wie gefährlich offene Feuerstellen im Innenraum sind”, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. “Der Holzkohlegrill ist etwas für einen gemütlichen Abend im Freien. Er taugt keinesfalls für die Zubereitung von Grillgut im Innenraum oder gar als Heizgerät. Selbst die Nutzung der Restwärme im Innenraum nach dem Grillen kann lebensgefährliche Vergiftungen verursachen.”
Tender WERRA zurück vom UNIFIL-Einsatz
Am Freitag, dem 24. Juli um 10 Uhr, läuft der Tender Werra nach fast sechs Monaten in seinem Heimathafen Kiel ein. Als Teil des deutschen Marineeinsatzverbandes vor dem Libanon nahm das Versorgungsschiff zuvor an der UNIFIL-Mission (“United Nations Interim Force in Lebanon”) teil. Am 11. Juli wurde der Tender vom 3. Minensuchgeschwader aus Kiel vom Schwesterschiff “Rhein” im Hafen von Limassol auf Zypern abgelöst. Der Kommandant, Korvettenkapitän Torsten Külpmann (34), zieht eine positive Bilanz: “Die zu versorgenden Boote waren zu jeder Zeit einsatzbereit. Das war auch unser Verdienst. Wir haben den Auftrag zu 100 Prozent erfüllt. Die Schulung der libanesischen Marine war eine anspruchsvolle und sehr interessante Aufgabe.”