Erstickungsgefahr von Kleinkindern durch Nüsse

BfR empfiehlt Verbraucherhinweis auf Verpackungen

Dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) liegen Daten vor, nach denen es sich bei von Kleinkindern verschluckten Fremdkörpern oftmals um Nüsse, insbesondere Erdnüsse handelt. Das Risiko, Nüsse oder Nussteile zu verschlucken, die dann in die Atemwege gelangen, ist für Kleinkinder signifikant höher als das Risiko, Kleinteile von Spielzeug zu verschlucken. Nüsse können aufgrund ihrer Form und geringen Größe sowie öligen Oberfläche leichter in die Luftröhre und die tiefen Bereiche der Luftwege gelangen als andere Lebensmittel. Nicht nur in der Vorweihnachtszeit knabbern kleine Kinder Nüsse oft nebenbei beim Spielen. Es ist somit wichtig, Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, Großeltern und sonstige Aufsichtspersonen über das Risiko einer Erstickungsgefahr zu informieren, sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Auf den Verpackungen von Nüssen sollte ein Verbraucherhinweis wie Achtung. Nüsse können in die Atemwege von Kindern gelangen, aufgedruckt werden.

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Wie viele Mütter stillen ihre Kinder und wie lange?

In Deutschland gibt es nur wenige systematische Untersuchungen über das Stillen. Somit lässt sich nicht zuverlässig beurteilen, ob bislang durchgeführte Maßnahmen zur Stillförderung wirksam waren. Die Nationale Stillkommission am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hält deswegen ein nationales Monitoring über das Stillverhalten für dringend notwendig und hat ein Konzept dafür vorgelegt. Vor dessen Umsetzung bittet sie die Akteure im Gesundheitswesen um Anregungen und Unterstützung.

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Salmonellen in Betrieben mit Zuchtschweinen weit verbreitet

Aus Zuchtbeständen können Salmonellen in Mastbestände gelangen

Die Ergebnisse einer bundesweiten, vom BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) koordinierten Studie zeigen, dass Salmonellen häufig in Beständen mit Zuchtschweinen nachweisbar sind. In den meisten Fällen ist aber nur ein geringer Teil der Tiere infiziert. Die Studie ist Teil einer Untersuchung, die im vergangenen Jahr in der Europäischen Union (EU) in Zuchtschweinebeständen durchgeführt wurde. Die Ergebnisse der EU-Studie wurden heute von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) veröffentlicht. Nach dem ebenfalls heute veröffentlichten Bericht des BfR wurden in Deutschland in 45 der 201 untersuchten Bestände mit mehr als 50 Zuchtschweinen (22,4 Prozent) Salmonellen in Mischproben aus dem Kot mehrerer Tiere nachgewiesen. Infizierte Ferkel aus den Zuchtbeständen können Salmonellen in die Mastbestände verschleppen sagt BfR-Präsident Professor Dr. Dr. Andreas Hensel. Von dort können die Salmonellen über infizierte Schlachtschweine in die Lebensmittelkette gelangen. Bei der Zubereitung von Fleisch sollte deshalb sorgfältig auf eine besondere Küchenhygiene geachtet werden. Fleisch sollte grundsätzlich nur durcherhitzt verzehrt werden. So inaktiviert man nicht nur die Salmonellen sondern auch andere mögliche Krankheitserreger.

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Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg auf Blitzbesuch in Afghanistan

Der Verteidigungsminister Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg ist am 11. Dezember 2009 zu einem Überraschungsbesuch nach Afghanistan gereist.

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Produktion des Chevrolet Volt startet im Werk Detroit-Hamtramck

General Motors investiert 336 Mio. US-Dollar in das Montagewerk in Detroit-Hamtramck, um dort 2010 die Produktion des Chevrolet Volt zu starten, einem Elektrofahrzeug mit Reichweitenverlängerung.

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Datenschutz verbessern – Eigenverantwortung stärken

Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger diskutiert heute am 4. IT-Gipfel mit Vertretern aus Internetwirtschaft, Verwaltung, Medien und Netzgemeinde über das Spannungsverhältnis der Eigenverantwortung von Nutzern, Selbstregulierung der IT-Wirtschaft und staatlichen Aufsichtspflichten. Anschließend stellt das Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) der Bundeskanzlerin und der Bundesjustizministerin das neue Patentsystem DEPATIS vor. Dazu erklärt die Bundesjustizministerin:

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FRONTAL 21: Bundesligaclubs verschleiern ihre Schulden

Die meisten Bundesligaclubs verschleiern systematisch ihre tatsächliche Vermögenslage, kritisiert der renommierte Bilanzrechtprofessor Karl Heinz Küting. “Bundesliga-Vereine sind lupenreine Konzerne der Unterhaltungsindustrie und legen gleichwohl Jahresabschlüsse vor wie Kegelclubs und Briefmarkenvereine” sagte Küting dem ZDF- Politmagazin “Frontal21″ (Sendung heute am Dienstag, dem 8. Dezember 2009, 21.00 Uhr). Viele Bundesligaclubs seien mit höheren Schulden belastet als bisher öffentlich bekannt. Küting wertet aus diesem Grund das Lizenzverfahren der Deutsche Fußball Liga (DFL) als völlig unzureichend.

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Angela Merkel: “Indien und China sind in der Pflicht!”

“Insbesondere Indien und China müssen noch zulegen”, so Bundeskanzlerin Angela Merkel im “ZDF spezial: Wer rettet die Welt?” am Montag, 7. Dezember 2009, 19.20 Uhr. Die USA hätten das Ziel, die Erderwärmung bis 2050 bei zwei Grad zu stoppen, dagegen bereits anerkannt. Nun seien auch die aufstrebenden Staaten in der Pflicht. Dennoch müssten alle Staaten bei ihren Angeboten noch zulegen. “Oberstes Ziel muss es sein, die Empfehlung der Wissenschaftler anzuerkennen und die Erderwärmung bei zwei Grad zu stoppen”, forderte die Bundeskanzlerin. Daher werde sie “bis zur letzten Stunde” für ein gemeinsames Klimaziel werben.

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Mehr als 30 Prozent der Riester-Zulagen werden nicht abgerufen

Die Zulagen, mit denen die sogenannte Riester-Rente gefördert wird, werden zu einem großen Teil gar nicht abgerufen, berichtet das ZDF-Wirtschaftsmagazin WISO am Montag, 7. Dezember 2009, um 19.25 Uhr. Nach den Zahlen der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) haben beispielsweise für das Jahr 2007 erst 7 360 000 Personen Zulagen beantragt, obwohl in diesem Jahr 10 760 000 Riester-Verträge abgeschlossen worden waren. Für die restlichen 3 400 000 Verträge wurde noch kein Zulagenantrag gestellt. Das entspricht mehr als 30 Prozent aller Riester-Verträge von 2007. Den betroffenen Sparern bleibt nur bis zum Ende dieses Jahres Zeit, einen Zulagenantrag zu stellen, denn dann verfällt der Anspruch auf Zulagen und die Riester-Rente bleibt für dieses Jahr ungefördert. Die spätere Riester-Rente fällt entsprechend geringer aus.

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Staatsministerin Maria Böhmer begrüßt Verlängerung der Bleiberechtsregelung

Staatsministerin Maria Böhmer hat den Beschluss der Innenminister von Bund und Ländern begrüßt, die zum Jahresende auslaufende Bleiberechtsregelung für geduldete Ausländer um zwei Jahre zu verlängern. “Ich freue mich über die erreichte Einigung. Sie gibt den Betroffenen Klarheit und die Möglichkeit zu einer dauerhaften Perspektive in unserem Land”, betonte Staatsministerin Böhmer. “Besonders erfreulich sind die Sonderregelungen für Jugendliche mit Schulabschluss oder Berufsausbildung. Gut integrierten Jugendlichen wird nun ein Bleiberecht unabhängig von ihren Eltern eingeräumt. Dies ist ein wichtiges integrationspolitisches Signal”, so Böhmer.

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