„Lesestart“ jetzt in Sachsens Bibliotheken

Laut Pisa sind Sachsen Kinder auch bei der Lesekompetenz Spitzenreiter. Eltern haben einen ganz wesentlichen Anteil an dem Ergebnis. Die Landesregierung fördert daher schon bei Familien mit ganz kleinen Kindern die Lust am Vorlesen und das Wissen über die Bedeutung von Büchern. „Das landesweite Projekt „Lesestart“ geht derzeit in die dritte Runde. Teilnehmende Eltern können sich in Sachsens Bibliotheken die dritte Lesetasche mit einem Buch, einer Infobroschüre und einer Überraschung abholen. Mit dem von der Stiftung Lesen geleiteten Projekt wurde einem ganzen Jahrgang im ersten und im zweiten Lebensjahr jeweils eine Lesetasche durch den Kinderarzt überreicht“, erklärte Familienministerin Christine Clauß. 37 Prozent aller Kinder bekommen nicht mehr vorgelesen. Darum will das Projekt die Eltern informieren, wie wichtig und hilfreich das Anschauen und Vorlesen von Büchern schon für die Allerkleinsten ist. Kinder lieben es, in der kuschligen Nähe zu einem vertrauten Erwachsenen Bücher anzuschauen, Fragen zu beantworten, bestimmte Dinge auf dem Bild zu suchen und zu finden und dabei gleichzeitig Formen, Farben, Wörter zu lernen und zu üben. Die Sprachentwicklung wird gefördert, die Konzentrationsfähigkeit nimmt zu, das Abstraktionsvermögen entwickelt sich und die Inhalte von Geschichten helfen, den eigenen Alltag zu verstehen und zu verarbeiten.

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