"Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden: Einzigartig. Identitätsstiftend. Weltberühmt. Fit für neue Herausforderungen?"

Liebe Kolleginnen und Kollegen, sehr geehrte Damen und Herren, Sie gehören zu den internationalen Top-Museen: Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) – zweitgrößter Museumsverbund Deutschlands mit einer 450-jährigen Tradition. Auf Augenhöhe mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, aber auch der National Gallery in London, dem Prado in Madrid oder dem Kunsthistorischen Museum in Wien. Die SKD – ein “global player”, präsent in Dresden, Sachsen und Deutschland – aber auch in Europa, Asien und Amerika. Für Sachsen ist dieser Museumsverbund von entscheidender Bedeutung für das geistig-kulturelle Leben und für den Wirtschaftsstandort. Die Enquête-Kommission des Deutschen Bundestages zur Lage der Kultur in Deutschland hat in ihrem Abschlussbericht im Jahr 2007 den öffentlichen Trägern von Kultureinrichtungen empfohlen, die Änderung der Rechtsform von Museen, Theatern oder Opernhäusern zu prüfen. Bisher sind viele dieser Institutionen nachgeordnete Einrichtungen im verwaltungsrechtlichen Sinne. Grundsätzlich sollen für die Einrichtungen mehr Eigenständigkeit und Flexibilität erreicht werden, um unter veränderten ökonomischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in der Zukunft besser bestehen zu können. Doch welchen Bedingungen unterliegen die Staatlichen Kunstsammlungen im nationalen und internationalen Wettbewerb? Mit welcher Finanz- und Personalausstattung sollen sie ihren Auftrag erfüllen, ein schier unermessliches Erbe an Kunstschätzen kommenden Generationen zu bewahren, zu erforschen und zu vermitteln? Welche Freiheiten und Spielräume brauchen die Staatlichen Kunstsammlungen, um zukunftsfähig zu sein? Der künftigen Rechtsform kommt für die Beantwortung dieser Fragen eine zentrale Rolle zu. Ob Staatsbetrieb, als der die SKD ab Januar 2009 zunächst geführt werden, oder Stiftung den Weg in die Zukunft weisen – über diese und andere Fragen möchten wir mit Ihnen ins Gespräch kommen und möchten dazu im Rahmen der Veranstaltungsreihe GLÄSERNE WERKSTATT des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst und der Friedrich-Ebert-Stiftung/ Büro Dresden zur Diskussionsveranstaltung „Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden: Einzigartig. Identitätsstiftend. Weltberühmt. Fit für neue Herausforderungen?“ am Mittwoch, dem 5. November um 19 Uhr ins Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst, Wigardstraße 17 in Dresden (Raum 331) herzlich einladen. Im Podium diskutieren Prof. Dr. Martin Roth, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und Herr Burghard von Bargen, Rechtsanwalt und Mitglied des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange. Wir würden uns freuen, Sie bei dieser Veranstaltung begrüßen zu können und bitten um Ankündigung des öffentlichen Termins in Ihrem Medium. Mit freundlichen Grüßen Eileen Mägel Pressesprecherin

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