Bei einer Probe des Backtriebmittels Ammoniumhydrogencarbonat mit Ursprung in China ist Melamin mit einem Gehalt 275 mg pro Kilogramm festgestellt worden, teilte das Sächsische Verbraucherschutzministerium mit.
Tag Archives: Gesundheit
Kleinste Herz-Lungen-Maschine der Welt CARDIOHELP bringt Überlebenshilfe im Handgepäckformat
Wer einen Herzinfarkt erlitten hat, für den tickt die Uhr. Und das sind allein in Deutschland jährlich rund 280.000 Menschen. Wenn sie innerhalb einer Stunde nach dem Herzversagen professionelle Hilfe erhalten, kann ihr Leben gerettet werden. Für den entscheidenden Zeitgewinn tritt hier die kleinste Herz-Lungen-Maschine der Welt in Aktion. Im Handgepäckformat kann sie zum und mit dem Patienten transportiert werden und ermöglicht dadurch extrem schnelles Handeln. Nach der Devise: Zeit rettet Leben.
Welt-Aids-Tag 2008: Gesundheitsministerin Clauß verleiht Sächsische Ehrenmedaille "Für herausragende Leistungen im Kampf gegen HIV und Aids"
„Die epidemiologischen Daten des Robert Koch-Instituts zeigen, dass in Deutschland die HIV-Neudiagnosen von 2006 auf 2007 um 4 Prozent zugenommen haben (von 2.643 auf 2.752)“, betonte Gesundheitsministerin Christine Clauß.
Diakoniewerk Zschadraß: Spatenstich zum letzten Bauabschnitt des Fachkrankenhauses
In Anwesenheit von Gesundheitsministerin Christine Clauß wurde heute der Spatenstich zum letzten Bauabschnitt des Fachkrankenhauses für Neurologie und Psychiatrie gesetzt. Mit dem Ersatzneubau werden die bislang weitläufig auf dem Gesamtareal untergebrachten Funktionsstellen an der Nordseite des Areals konzentriert. Der sich südlich an das kürzlich erst fertig gestellte Haus 20 anschließende Ersatzneubau des Hauses 19 soll zukünftig den funktionalen und medizinischen Kern des Fachkrankenhauses bilden. Damit wird eine wesentliche Voraussetzung für einen nachhaltig wirtschaftlichen Betrieb des Krankenhauses geschaffen. Staatsministerin Clauß hob bei dieser Gelegenheit hervor, dass der Spatenstich ein Symbol nicht nur für den Beginn eines neuen Vorhabens, sondern auch für die Geschichte dieses Krankenhauses ist. Das Fachkrankenhaus feiert heuer das 180. Gründungsjahr. 1828 kaufte die Anstalt Colditz hier zwei landwirtschaftliche Güter und richtete darauf eine “Außenstation” für psychiatrisch Kranke ein. Damals konnten dort die Kranken im Rahmen der Arbeitstherapie in Ackerbau und Viehwirtschaft beschäftigt werden. Diese über die Zeit gewachsene Einrichtung mit seinem denkmalgeschützten Campus werde durch den architektonisch anspruchsvollen Ersatzneubau harmonisch ergänzt. Für das jetzige Vorhaben wurde im Jahr 2008 ein Festbetrag von rund 8,6 Millionen Euro bewilligt. Insgesamt hat der Freistaat Sachsen das Fachkrankenhaus Zschadraß mit knapp 42 Millionen Euro gefördert.
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Häusliche Gewalt immer noch eines der weltweit größten Gesundheitsrisiken für Frauen und Kinder
Den Muttertag kennt jeder, kaum jemand hingegen den 25. November, den „Internationalen Tag für die Beseitigung der Gewalt gegen Frauen“. Dabei leben Frauen am gefährlichsten zuhause, denn im sozialen Umfeld, in Ehe und Partnerschaft tragen sie das größte Risiko, seelisch und körperlich misshandelt zu werden oder sogar ums Leben zu kommen.
Neue Bauabschnitte des Kreiskrankenhauses Stollberg übergeben
Gesundheitsministerin Christine Clauß hat heute den 2. und 3. Bauabschnitt des Kreiskrankenhauses Stollberg übergeben. Mit der Vollendung dieser beiden Bauabschnitte und der damit verbundenen Zusammenlegung der beiden bisherigen Standorte wird ein neues Kapitel in der über 200-jährigen Geschichte des Krankenhauses aufgeschlagen. Damit verfügt die Region Stollberg, wie Gesundheitsministerin Clauß in ihrem Grußwort betont, über einen modernen Klinikstandort, der auch für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet ist. Staatsministerin Clauß hob bei dieser Gelegenheit hervor, dass die optimale Versorgung der Patienten im Krankenhaus nicht nur von dessen baulicher und apparativer Ausstattung abhängt, sondern ganz entscheidend von der Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie dankte dabei allen Beschäftigten für ihr Engagement am Patienten. Mit dem Abschluss des 2. und 3. Bauabschnittes wird auch eine Voraussetzung dafür geschaffen, dass die auf hohem Niveau und mit hoher Motivation geleistete Arbeit ein Stück leichter wird. Das Kreiskrankenhaus Stollberg hat der Freistaat Sachsen bislang mit 58,4 Millionen Euro gefördert. Dieser Beitrag unterstreicht, dass der Freistaat Sachsen seiner Verantwortung für die Krankenhäuser nachkomme. Mit einem in der Geschichte beispiellosen finanziellen Aufwand von bisher 4,5 Milliarden Euro ist es gelungen, das Niveau der Krankenhausversorgung in Sachsen sukzessive an das der alten Bundesländer anzupassen; zum Teil liegt es heute sogar darüber.
Gesundheitsministerin Clauß weiht in Dresden das Elternhaus "Teddybär" ein
„Kinder brauchen die Nähe ihrer Eltern. Dies gilt ganz besonders, wenn sie krank sind.“ Mit diesen Worten unterstreicht Gesundheitsministerin Christine Clauß die Bedeutung des neuen Elternhauses in Dresden/Johannstadt für die Unterstützung chronisch kranker Kinder und deren Familienangehörigen. „Jeder, der selbst Kinder hat, kann nachempfinden, wie wichtig es für ein krankes Kind ist, seine Eltern oder Familienangehörigen bei sich zu haben“, so die Gesundheitsministerin. Vielen Eltern ist es aufgrund der räumlichen Entfernung zum Wohnort zeitlich, aber auch finanziell nicht möglich, täglich ihre Kinder im Krankenhaus zu besuchen. Mit der heutigen Eröffnung des Elternhauses „Teddybär“ nach einem Jahr Bauzeit wird es diesen Eltern ermöglicht, ohne großen Kostenaufwand in der Nähe ihrer Kinder zu sein. In den dreizehn komplett eingerichteten Appartements finden Eltern und Geschwister von chronisch kranken Kindern ein Zuhause auf Zeit. Sie werden dabei durch insgesamt elf ehrenamtliche Mitarbeiter betreut. Anlässlich der heutigen feierlichen Einweihung des Elternhauses dankt Gesundheitsministerin Clauß dem 1997 von engagierten Dresdner Persönlichkeiten gegründeten Verein Dresdner Kinderhilfe, dessen Initiative die Realisierung dieses Projektes erst möglich gemacht hat. Ihren Dank richtet sie aber auch an die Unternehmen, Institutionen und vielen engagierten Privatpersonen, die mit ihren Spenden die Baukosten von insgesamt 1,4 Millionen Euro vollständig finanziert haben.
Minister Kupfer über Entscheidung des EU-Agrarrates zum Health-Check enttäuscht
Sachsens Landwirtschaftsminister Frank Kupfer ist von den Ergebnissen des EU-Agrarrates zur Gesundheitsüberprüfung (Health-Check) enttäuscht. „Von der Entscheidung in Brüssel sind vor allem die Bauern in Ostdeutschland betroffen. Die Kürzungen bei den Direktzahlungen, vor allem bei den großen Betrieben, bedeuten Einkommensverluste und damit auch die Gefährdung von Arbeitsplätzen“, sagte Kupfer. In der vergangenen Nacht hatte der EU-Agrarrat beschlossen, die Direkt-Beihilfen für die Bauern bis 2012 um weitere fünf Prozent zu kürzen. Größere landwirtschaftliche Betriebe mit Zahlungen von mehr als 300.000 Euro im Jahr sollen noch zusätzlich vier Prozent weniger bekommen. In Sachsen sind davon rund 300 Betriebe betroffen. Das sind zwar nur 3,5 Prozent aller bäuerlichen Unternehmen, diese bewirtschaften aber etwa 50 Prozent der gesamten sächsischen landwirtschaftlichen Nutzfläche und beschäftigen rund die Hälfte aller Arbeitskräfte in der Landwirtschaft. „Es ist sehr bedauerlich, dass die EU von der 2003 zugesicherten Planungssicherheit abweicht. Der Freistaat wird sich aber weiterhin für seine Bauern bei der Europäischen Union einsetzen“, versicherte Kupfer. „Ich werde mich außerdem dafür einsetzen, dass die verlorenen Mittel aus den Direkt-Zahlungen den betroffenen Landwirten für andere Maßnahmen wieder zukommen“, sagte der Minister weiter. Erst am vergangenen Montag hatten sich die Landwirtschaftsminister der Bundesländer unter dem Vorsitz von Frank Kupfer in Berlin darüber verständigt, gemeinsam gegen eine Kürzung bei den Direktzahlungen zu votieren. „Bundesagrarministerin Ilse Aigner hat in Brüssel für die deutschen Interessen sehr gekämpft und hat noch Schlimmeres verhindert. EU-Kommissarin Mariann Fischer Boel wollte weitaus umfangreichere Kürzungen durchsetzen“, so Kupfer weiter.
Dr. Wahl-Preis 2008 an LAGZ Sachsen und Sozialministerium
Im Rahmen der Jahresfortbildung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege e.V. (DAJ) wurden in Erfurt die diesjährigen Preise des bundesweiten Wettbewerbs “Nuckelflaschenkaries ade” verliehen. Die Landesarbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege des Freistaates Sachsen e.V. (LAGZ) wurde zusammen mit dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und dem Deutschen Institut für Gesundheitsforschung (DIG) für ihre Kampagne „Gegen Nuckelflaschenkaries“ ausgezeichnet. Im Rahmen des sächsischen Gesundheitszieles „Gesund aufwachsen“ hat die Arbeitsgruppe eine praxisbezogene Kampagne unter Einbeziehung und Vernetzung ärztlicher/zahnärztlicher und heilberuflicher Akteure entwickelt und evaluiert, die aus mehreren ineinander greifenden Komponenten besteht. Begonnen hatte die Aktion im Jahr 2007 mit einer Plakataktion „Zuckerfrei! Gegen Nuckelflaschenkaries“ und einen darauf abgestimmten Kinospot, der über 4 Wochen in allen sächsischen Kinos lief. Darüber hinaus wurde ein leuchtend roter Aufkleber mit der Aufforderung „Bitte denken Sie an Ihren Zahnarztbesuch!“ entwickelt, der nun durch die Unterstützung und Kooperation der sächsischen Hebammen und Gynäkologen in jedem neu ausgeteilten Mutterpass klebt. Durch die frühe Sensibilisierung der Mütter für die Mundgesundheit ihres Kindes kann hoffentlich manchem Kind die Erfahrung der (Nuckelflaschen-)Karies erspart werden. Der von der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege vergebene Dr. Wahl-Preis wird seit 1972 in etwa dreijährigem Abstand in Erinnerung an den ersten Vorsitzenden der DAJ, Dr. Gotthold Wahl und in Würdigung seiner Verdienste um die Jugendzahnpflege vergeben. Die frühkindliche Karies und vor allem ihre Sonderform, die Nuckelflaschenkaries, befindet sich bundesweit auf dem Vormarsch. Ursache sind exzessives Trinken und Dauernuckeln von meist zucker- und fruchtsäurehaltigen Getränken oder breiigen Nahrungsmitteln aus Saugerflaschen und Trinkhilfen. Das Team um die LAGZ Sachsen e.V. teilt sich den mit 2.000 Euro dotierten Preis mit der Arbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege im Landkreis Celle, die für ihre besonderen Leistungen in dieser Zielgruppe im Rahmen der Gruppenprophylaxe ausgezeichnet wurde.
Landwirtschaftsminister bleiben bei gemeinsamer Linie beim Health-Check
Die Landwirtschaftsminister der Länder haben sich heute auf einer Sonderkonferenz in Berlin für die Beibehaltung ihrer gemeinsamen Linie bei der Gesundheitsüberprüfung (Health-Check) der EU-Agrarpolitik verständigt. Der Vorsitzende der Agrarminister-Konferenz, Sachsens Landwirtschaftsminister Frank Kupfer, sagte dazu: „Die geplanten Kürzungen sind nicht hinnehmbar. Die zugesicherte Planungssicherheit für die Betriebe bis 2013 ist unbedingt einzuhalten. Viele Unternehmen haben darauf ihre Betriebskonzepte aufgebaut und wären in ihrer Existenz bedroht. Deshalb freue ich mich sehr, dass wir heute nach intensiver Diskussion erneut Geschlossenheit gezeigt haben“. Die Minister forderten Bundesagrarministerin Ilse Aigner auf, sich auf der entscheidenden Sitzung des EU-Agrarrates gegen eine Kürzung bei den Direktzahlungen einzusetzen. Sollte eine Kürzung unvermeidlich sein, muss die Modulation aber so gering wie möglich ausfallen. Aigner nahm diesen einheitlichen Beschluss erleichtert zur Kenntnis und versicherte, die Deutschen Interessen in Brüssel hartnäckig zu vertreten. Morgen und übermorgen werden die Agrarminister der EU-Mitgliedstaaten über den Health-Check beraten und abstimmen. Betroffen wäre Deutschland besonders von dem Vorschlag, Direktzahlungen in Abhängigkeit von der Betriebsgröße zu kürzen, der so genannten progressiven Modulation. Im Mittelpunkt der Beratungen in der Landesvertretung von Nordrhein-Westfalen stand auch der Ausstieg aus der Milchquotenregelung bis zum Jahr 2015. Vorgesehen ist eine Erhöhung der Quote um insgesamt fünf Prozent. Die Agrarminister forderten die Bundeslandwirtschaftsministerin auf, dieser Erhöhung nur zuzustimmen, wenn Marktanalysen dies rechtfertigen.
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