Gustav Mahler (1860-1911) gilt als Genie des Fin de Siècle und Wegbereiter der Neuen Musik. 2010 wird der 150. Geburtstag, 2011 der 100. Todestag des berühmten Komponisten gefeiert, der zehn Jahre lang die Wiener Oper leitete.
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Tag des Ehrenamtes: Innenminister lobt Fotografiepreis der Feuerwehr aus
Innenminister Albrecht Buttolo: „Ehrenamtliches Engagement ist das Rückgrat unserer Gesellschaft. Die vielen Menschen, die ehrenamtlich bei der Feuerwehr, in Hilfsorganisationen oder dem Katastrophenschutz mitarbeiten sind für uns unverzichtbar.“ Es sind vor allem die vielen Mitglieder, die die gute Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr in Sachsen möglich machen. Nicht nur bei Brand- und Unglücksfällen sind die Feuerwehrleute aktiv, sie fördern auch die Gemeinschaft in ihrem jeweiligen Ort. Ohne Feuerwehr gäbe es in vielen Kommunen deutlich weniger kulturelles und soziales Miteinander. Das Innenministerium veranstaltet einen Fotowettbewerb zum Thema Feuerwehr. Alle Mitglieder der Feuerwehr und der Jugendfeuerwehr im Freistaat Sachsen sind herzlich eingeladen, sich mit besonders gelungenen Fotos daran zu beteiligen. Einsendeschluss ist der 10. Januar 2009. Die ersten drei Preisträger werden prämiert und die gelungensten Aufnahmen werden mit einem Text zu der jeweiligen Feuerwehr im Internet veröffentlicht. Für weitere Informationen: www.smi.sachsen.de
„Die Waldeisenbahn ist mir eine Herzensangelegenheit“
Die Waldeisenbahn in Bad Muskau bekommt ein neues Besucherinformationszentrum. Den Grundstein dafür legte heute Wirtschaftsminister Thomas Jurk. „Die Waldeisenbahn ist mir eine Herzensangelegenheit. Seit 113 Jahren ist sie nun schon ein Anziehungspunkt für Besucher aus nah und fern. Mit dem neuen Besucherinformationszentrum wird das ‚Urlaubsland’ Oberlausitz eine weitere Attraktion für große und kleine Leute erhalten.“ Die Waldeisenbahn Bad Muskau ist eine touristische Museumsbahn aus dem Jahr 1895. Die Bahn verbindet Weißwasser mit den Landschaftsparks in Kromlau und Bad Muskau und fährt ausschließlich zu touristischen Zwecken. Das Infozentrum wird zusätzliche touristische Angebote schaffen und bestehende weiter ausbauen. So wird neben einer Gästeinformation und verschiedenen Veranstaltungsräumen auch eine Schauwerkstatt die Gäste anlocken. Hier können Besucher hautnah miterleben, wie traditionelle Techniken z. B. bei der Reparatur der Kleinbahn angewandt werden. „Denn ist die Bahn auch noch so klein, das Landschaftsgebiet Muskauer Faltenbogen kann man mit ihr auf einer Strecke von 20 Kilometern auf jeden Fall erkunden“, erklärt Jurk. Das Vorhaben fördert das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit mit rund 369.000 Euro aus GA-Infrastrukturmitteln. Die gesamten Investitionskosten belaufen sich auf ungefähr 417.000 Euro. Im kommenden Sommer wird das neue Besucherinformationszentrum für Gäste die Türen erstmals öffnen.
Demenz stellt Gesellschaft vor neue Herausforderungen – 3. Sächsischer Altenhilfekongress
„Die Krankheit Demenz ist eine Herausforderung, die sowohl die betroffene Person, aber wesentlich auch die Angehörigen und professionell Pflegenden betrifft. Die Krankheit Demenz stellt unsere Gesellschaft vor neue Herausforderungen – deshalb müssen wir jetzt handeln“. Mit dieser Botschaft eröffnete Staatsministerin Christine Clauß am 3. Dezember 2008 im CongressCenterLeipzig den 3. Sächsischen Altenhilfekongress. Gemeinsam mit zahlreichen Fachleuten aus Theorie und Praxis beleuchtete der Kongress in Fachvorträgen und Praxisforen das Thema Demenz, ein Thema, das gerade in den neuen Bundesländern mit den bundesweit höchsten Altersdurchschnitten in besonderem Maße drängt. Angereist waren gut 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet. „Sauber, sicher, satt – das reicht nicht! Wir benötigen neue Maßstäbe für das Leben Demenzkranker“, so die Ministerin. Schon heute seien in der Bundesrepublik etwa 1 Millionen Menschen an Demenz erkrankt, und die Zahl werde in Zukunft zunehmen. Der Kongress verfolge vor allem zwei Zielstellungen: Das Bewusstsein für die Krankheit Demenz zu schärfen und über Möglichkeiten zu sprechen, wie Betroffene, Angehörige und die professionell Pflegenden besser unterstützt werden können. Zwar sei durch die geänderten Rahmenbedingungen für die Betreuung und Versorgung an Demenz erkrankter Menschen im Pflegeweiterentwicklungsgesetz einiges in Bewegung gekommen. Erforderlich seien aber neue Konzepte, neue Ideen, neues Engagement der Akteure vor Ort. Die Ministerin appellierte daran, Netzwerke zu schaffen. Vorrangiges Ziel sei die Vernetzung der Ideen. „Wir brauchen Ideen in Sachen Kommunikation mit den Demenzkranken, wir benötigen neue Aspekte zur Entlastung der pflegenden Angehörigen und der professionell Pflegenden, es bedarf neuer Impulse zu baulichen Konzepten, neue Aspekte sind auch in der Sterbebegleitung Demenzkranker zu berücksichtigen. Wir müssen kooperieren und informieren“, so Christine Clauß. Dies liege im Interesse der Kranken und ihrer Familien, für die es immer noch viel zu schwierig sei, die richtige Hilfe zu finden. „Wir brauchen Netzwerke, die den Betroffenen Hilfe aus einer Hand gewähren“, sagte Clauß.
Dr. Eva-Maria Stange: „Hervorragendes Potenzial darf nicht brachliegen“
“Den Vorsprung zu nutzen und vor allem mehr Mädchen und junge Frauen für ein Studium der Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften und Technik zu gewinnen – das ist die große Herausforderung, der sich Sachsen in den kommenden Jahren stellen muss”, reagiert Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange auf die heute veröffentlichten Ergebnisse der PISA E –Studie. Der Studie zufolge hatten sächsische Schülerinnen und Schüler beim Ländervergleich 2006 in den Naturwissenschaften besonders gut abgeschnitten. “Das hervorragende Potenzial der sächsischen Schülerinnen und Schüler, ihre guten Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich Naturwissenschaften und Technik dürfen nicht brachliegen.” Momentan klaffe zwischen dem Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften im naturwissenschaftlich-technischen Bereich und der Nachfrage nach den entsprechenden Studienplätzen noch eine große Lücke, so die Wissenschaftsministerin. Vor allem junge Frauen und Mädchen hätten Naturwissenschaften und Technik als Studienrichtung noch zu wenig im Fokus. “Diese Lücke muss vor dem Hintergrund des drohenden Mangels an Fachkräften in der Wirtschaft, aber auch an wissenschaftlichem Nachwuchs für Sachsens Hochschulen und Forschungseinrichtungen dringend geschlossen werden.” Die Ministerin appellierte vor diesem Hintergrund an sächsische Hochschulen und Unternehmen, mit Praktika, Schnuppertagen oder Tagen der offenen Tür junge Leute für diesen Bereich zu interessieren. Sachsens Wissenschaftsministerium stelle im Rahmen des Hochschulpaktes 2020 für die Konzeption von Lehrveranstaltungen, die sich ausschließlich an Frauen richten und diese für technische Fachrichtungen zu gewinnen versuchen, 1 Million Euro (2007 bis 2010) zusätzlich zur Verfügung. 2008 haben in Sachsen 5800 Studienanfänger/innen ein ingenieurwissenschaftliches Studium begonnen. Damit bilden die Ingenieurwissenschaften zwar die größte Fächergruppe an den sächsischen Hochschulen, dies sei allerdings „vor dem Hintergrund eines bis 2020 zu erwartenden dramatischen Fachkräftemangels besonders in den Ingenieur- und Naturwissenschaften noch zu wenig.“ Bereits ab 2010 könnten die sächsischen Hochschulen nach gegenwärtigem Stand den Bedarf des Arbeitsmarktes an Ingenieuren (insbesondere im Maschinenbau, Elektrotechnik und Bauingenieurwesen) nicht mehr decken.
"Ein unverzichtbarer Dienst für die Menschen in Sachsen"
Die gute Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr in Sachsen ist vor allem ein Ergebnis des hohen Engagements der vielen Mitglieder. Nicht nur bei Brand- und Unglücksfällen sind die Feuerwehrleute aktiv, sie fördern auch die Gemeinschaft in ihrem jeweiligen Ort. Ohne Feuerwehr gäbe es in vielen Kommunen deutlich weniger kulturelles und soziales Miteinander. Innenminister Albrecht Buttolo: „Die Männer und Frauen der Feuerwehr verrichten einen unverzichtbaren und hoch angesehenen Dienst für die Menschen in Sachsen. Diesem ethischen Engagement wird auch eine deutliche Erhöhung der Haushaltsmittel für die Feuerwehr gerecht. Der Freistaat stockt die Finanzmittel für den Brandschutz um zehn Millionen auf 26 Millionen Euro im Jahr auf.“ Nach Beschluss des Doppelhaushaltes 2009/2010 im Dezember wird das Geld den Kommunen im Freistaat Sachsen zugewiesen und steht damit den jeweils örtlichen Feuerwehren zur Verfügung. Die Ausstattung der Feuerwehren mit moderner Technik steigert auch die Attraktivität des Ehrenamtes. Im Rahmen einer Festveranstaltung in Hoyerswerda überreicht Innenminister Albrecht Buttolo heute Feuerwehr-Ehrenzeichen. Mit dieser Auszeichnung wird das jahrelange ehrenamtliche Engagement der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr im Landkreis Bautzen gewürdigt. Im Freistaat Sachsen gibt es 1568 Freiwillige Feuerwehren mit rund 48 200 aktiven Mitgliedern, hinzu kommen 1 700 Beschäftigte bei den Berufsfeuerwehren. In jeder der 490 Gemeinden existieren Feuerwehren mit insgesamt 1832 Ortsfeuerwehren.
Sachsens Schüler an berufsbildenden Schulen spitze beim Fremdsprachen lernen
Mehr als 2.700 Schüler an berufsbildenden Schulen haben sich im Schuljahr 2007/2008 freiwillig in einer Fremdsprache prüfen lassen. Mit bestandener schriftlicher und mündlicher Prüfung erhalten die Auszubildenden ein Fremdsprachenzertifikat. An den Berufsfachschulen für Wirtschaft werden die Fremdsprachen verpflichtend geprüft. Die Schüler können hier bei entsprechenden Leistungen in der Fremdsprachenprüfung ebenfalls dieses Zertifikat erwerben. Insgesamt 2.200 haben dieses Ziel erreicht. Mit diesen Zahlen belegt Sachsen im bundesweiten Vergleich seit Jahren einen Spitzenplatz, noch vor Bayern und Baden-Württemberg. Das Fremdsprachenzertifikat ist bundesweit anerkannt und europaweit einsetzbar. In einer schriftlichen und mündlichen Prüfung müssen berufsbezogene Fremdsprachenkenntnisse unter Beweis gestellt werden. Basis dieser Prüfung, die sich am Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen orientiert, ist eine Rahmenvereinbarung der Kultusministerkonferenz. Sachsen führt nur Prüfungen auf den anspruchsvollen Niveaustufen durch. Das Sächsische Staatsministerium für Kultus bietet seit dem Schuljahr 1999/2000 Zertifikatsprüfungen an für kaufmännischverwaltende Berufe, Bankkaufleute, Berufe im Gastgewerbe und in der Touristikbranche, IT-Berufe, gewerblich-technische Berufe und Berufe im Gesundheits- und Pflegebereich. Neben Prüfungen in Englisch können, je nach den Erfordernissen der jeweiligen Branche, auch Prüfungen in Französisch, Russisch und Spanisch abgelegt werden. Hinweis: Die Schülerinnen und Schüler mit den landesweit besten Ergebnissen werden am Donnerstag, den 6. November 2008 um 10:00 Uhr im Sächsischen Kultusministerium in der Osthalle des Ministerialgebäudes, Carolaplatz 1, 01097 Dresden, von Herrn Staatssekretär Hansjörg König empfangen.
Beste sächsische Jungfacharbeiter werden geehrt
Sperrfrist bis 03.11.2008, 17:30 Uhr Im Wasserschloss Klaffenbach hat heute (03.11.2008) der Staatssekretär des Sächsischen Kultusministeriums, Hansjörg König, gemeinsam mit den sächsischen Industrie- und Handelskammern die besten sächsischen Jungfacharbeiter ausgezeichnet. Im Winter 2007/2008 und im Sommer 2008 wurden insgesamt 26.000 Auszubildende bei den Abschlussprüfungen in Theorie und Praxis geprüft. 71 Jugendliche in 69 Berufen, die im Zuständigkeitsbereich der Industrie- und Handelskammern ausgebildet werden, haben dieses Jahr bei den Abschlussprüfungen das Gesamtergebnis „Sehr gut“ erzielt (entspricht der Schulnote 1). “Die Absolventen stärken fortan die Reihen der hervorragend ausgebildeten sächsischen Fachkräfte”, erklärte der Staatssekretär des Kultusministeriums. In seiner Festrede würdigte Hansjörg König die Leistungen der jungen Leute. Er dankte allen, die als Ausbilderinnen und Ausbilder in den Betrieben sowie als Lehrer in den beruflichen Schulen mit viel Engagement die jungen Facharbeiter betreuen und/oder als Prüferinnen und Prüfer die Industrie- und Handelskammern unterstützen. „Ich freue mich, dass es so viele, motivierte aber auch zielstrebige junge Leute in der Region gibt und natürlich auch Betriebe, die für eine optimale Ausbildung ihres Nachwuchses sorgen“, so König. „Mit einer guten Ausbildung legen die Jungfacharbeiter die Weichen für ihre weitere persönliche sowie berufliche Entwicklung und sind begehrte Fachkräfte für unseren Arbeitsmarkt”, so König weiter. Denn qualifizierte Absolventen seien gefragt und die Nachfrage nach ihnen werde zunehmen. Beste JungfacharbeiterInnen müssen mindestens 91,5 von maximal 100 Punkten in der Abschlussprüfung erreichen, um mit “Sehr gut” abzuschließen. In jedem Beruf vom Automobilkaufmann bis zum Zerspannungsmechaniker wird dann jeweils der/die Beste prämiert. Zu den besten Prüfungsabsolventen zählen 29 Frauen und 42 Männer. Von ihnen fahren am 15.12.2008 fünf nach Berlin zur Bundesbestenehrung. Hinweis: Eine Liste über die Betriebe mit den ausgezeichneten besten Jungfacharbeitern erhalten Sie bei Bedarf von der Pressestelle des Sächsischen Staatsministerium für Kultus unter der Telefonnummer 0351 – 564 2512.
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Beste sächsische Jungfacharbeiter werden geehrt
Sperrfrist bis 03.11.2008, 17:30 Uhr Im Wasserschloss Klaffenbach hat heute (03.11.2008) der Staatssekretär des Sächsischen Kultusministeriums, Hansjörg König, gemeinsam mit den sächsischen Industrie- und Handelskammern die besten sächsischen Jungfacharbeiter ausgezeichnet. Im Winter 2007/2008 und im Sommer 2008 wurden insgesamt 26.000 Auszubildende bei den Abschlussprüfungen in Theorie und Praxis geprüft. 71 Jugendliche in 69 Berufen, die im Zuständigkeitsbereich der Industrie- und Handelskammern ausgebildet werden, haben dieses Jahr bei den Abschlussprüfungen das Gesamtergebnis „Sehr gut“ erzielt (entspricht der Schulnote 1). “Die Absolventen stärken fortan die Reihen der hervorragend ausgebildeten sächsischen Fachkräfte”, erklärte der Staatssekretär des Kultusministeriums. In seiner Festrede würdigte Hansjörg König die Leistungen der jungen Leute. Er dankte allen, die als Ausbilderinnen und Ausbilder in den Betrieben sowie als Lehrer in den beruflichen Schulen mit viel Engagement die jungen Facharbeiter betreuen und/oder als Prüferinnen und Prüfer die Industrie- und Handelskammern unterstützen. „Ich freue mich, dass es so viele, motivierte aber auch zielstrebige junge Leute in der Region gibt und natürlich auch Betriebe, die für eine optimale Ausbildung ihres Nachwuchses sorgen“, so König. „Mit einer guten Ausbildung legen die Jungfacharbeiter die Weichen für ihre weitere persönliche sowie berufliche Entwicklung und sind begehrte Fachkräfte für unseren Arbeitsmarkt”, so König weiter. Denn qualifizierte Absolventen seien gefragt und die Nachfrage nach ihnen werde zunehmen. Beste JungfacharbeiterInnen müssen mindestens 91,5 von maximal 100 Punkten in der Abschlussprüfung erreichen, um mit “Sehr gut” abzuschließen. In jedem Beruf vom Automobilkaufmann bis zum Zerspannungsmechaniker wird dann jeweils der/die Beste prämiert. Zu den besten Prüfungsabsolventen zählen 29 Frauen und 42 Männer. Von ihnen fahren am 15.12.2008 fünf nach Berlin zur Bundesbestenehrung. Hinweis: Eine Liste über die Betriebe mit den ausgezeichneten besten Jungfacharbeitern erhalten Sie bei Bedarf von der Pressestelle des Sächsischen Staatsministerium für Kultus unter der Telefonnummer 0351 – 564 2512.
Dr. Eva-Maria Stange übergibt heute „Förderpreis der Kunstministerin“ beim 12. Internationalen Festival für computergestützte Kunst CYNETart
„Die Medienkunst ist in der Mitte der Gesellschaft, der Künste angelangt. Sie muss sich an ihrem Gehalt und ihrer formalen Qualität ebenso messen lassen wie andere Künste. Dass es weltweit viele Künstlerinnen und Künstler gibt, die diesem Anspruch auf originelle und souveräne Weise gerecht werden, zeigt das Festival CYNETart in Dresden. Es hat hier einen guten und überzeugenden Platz inmitten des Spannungsfeldes von Barock und Moderne gefunden“, sagte die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, heute während der Übergabe des “Förderpreises der Kunstministerin” beim 12. Internationalen Festival für computergestützte Kunst CYNETart. Die von der Jury für Preis und Stipendium vorgeschlagenen Arbeiten zeigten, wie vielfältig die computergestützte Kunst ist: Von der Begeisterung für das Spielerische, Ästhetische bis hin zur engagierten Kunst, die sich mit ihren Mitteln in gesellschaftliche Belange einmische. Das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst unterstütze deshalb nicht nur das Festival selbst mit 50.000 Euro pro Jahr, sondern vergebe jährlich wechselnd einen Preis und ein Stipendium an junge Kunstschaffende im Bereich der computergestützten Kunst, „weil diese zeitgenössische Form der künstlerischen Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit wichtig und produktiv ist, weil wir so junge Leute auf ihrem Weg in die Professionalität der Kunst unterstützen können“, so Dr. Stange. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis, der seit 2004 alle zwei Jahre verliehen wird, geht nach Auswahl durch die Jury an die aus der Schweiz stammenden Künstler Christoph Wachter und Mathias Jud für ihr Projekt „Picidae“. Es verhindert die Sperrung von gesellschaftskritischen Internetseiten durch die Zensur in autoritä¬ren Staaten. Die Arbeit will aber nicht nur die Zensur unterwandern, sondern zum Nachdenken über das Ver¬hältnis von Text und Bild in Zeiten der Digitalisierung anregen. Der Preis ist verbun¬den mit der Aufgabe, eine neue Arbeit mit Bezug auf Dresden zu erarbeiten. Das Artistin-Residence-Stipendium der Kunstministerin, das ebenfalls von der diesjährigen Jury zugesprochen, aber erst 2009 verwirklicht wird, geht an Marcus Wendt und Vera-Maria Glahn, die sich das Stipendium teilen. Beide studieren an der Kunsthochschule Kassel. Bei der CYNETart sind sie vertreten mit der Arbeit „AES02 Interim Camp“, die sich mit der Erkundung abstrakter, programmierter Landschaften befasst. Das Artistin-Residence-Stipendium Höhe wird in einer Höhe von 1300 Euro monatlich für bis zu sechs Monaten, insgesamt 7800 Euro, vergeben.
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